Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

27.02.06, 11-12 Uhr, Nils Hille

„4 Fragen an Thomas Birnstiel“

Sein Freund hat ihm den Tipp gegeben. Bewirb dich in Berlin. Das hat Thomas Birnstiel dann gemacht. Er bewarb sich an der Ernst-Busch-Schauspielschule in Berlin beworben.

Und wurde glatt genommen. Seit drei Jahren ist er jetzt am Schauspielhaus Wuppertal – und durfte schon den Hamlet spielen. „4 Fragen …“ Thomas Birnstiel: Gibt es für dich einen heiligen Ort?

O-TON:  Die Bühne ist ein heiliger Ort, weil man sich auf der Bühne anders verhält. Auch wenn sie leer ist, da ist man leise und macht die Türen leise zu. Da wird gespielt und damit hat man dann, auch wenn sie leer ist und wenn nicht gespielt wird, dementsprechend mit umzugehen. Man muss eben aufpassen, darf nichts essen. Ja, ist ein bisschen ein heiliger Ort.

Sprecher:  In wen würdest du dich gerne mal hineinversetzen können?

O-TON:  Ich versuche ja mich eigentlich in jede Figur, die ich spiele, mich hineinzuversetzen, ob das dann immer gelingt ist die andere Frage, aber insofern habe ich nicht das Bedürfnis jemanden besonderen noch, sondern ich versuche mich in jede Figur hineinzuversetzen. 

Sprecher:  Was würdest du dir wünschen und für wen?

O-TON:  Ich würde mir wünschen, das Leben, also für egal wen, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Und daran weder zu verzweifeln noch irgendwie in welche Höhen, sondern es so zu nehmen, wie es kommt und damit etwas anzufangen.

Sprecher: Wie soll es mit dir weitergehen?

O-TON:  Gerade habe ich ja eine Rolle gespielt, wo ich nie gedacht hätte, dass ich die so schnell spielen kann, den Hamlet. Also insofern: Ich will am Theater bleiben  und würde gerne mit meiner Freundin zusammen bleiben. Das ist ja immer schwierig, wo man hingeht, dass man schaut, dass man zusammen bleiben kann. Das sind die zwei wichtigsten Punkte eigentlich.

Sprecher: Nils Hille

Audiobeitrag „4 Fragen an Thomas Birnstiel“


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