Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

30.01.06, 10-11Uhr, Nils Hille

„4 Fragen …“ Michelle Wirtz (Mode-Designerin)

Die Oma hat’s als Hobby, Michelle macht’s als Beruf! Sticken! Die Düsseldorfer Designerin Michelle Wirtz gestaltet Klamotten. Und bestickt sie mit dem guten alten

Kreuzstich. Zahlreiche Promis wurden schon in der kultigen Mode ihres Labels „Superyou“ gesichtet.
„4 Fragen …“ Michelle Wirtz: Was klappt nie beim ersten Mal?

O-TON:  Wenn man verkrampft, dann klappt es nicht und wenn man loslässt, dann geht’s, denke ich. Das trifft auf alles zu. Wenn man einfach die Situation nicht so bewertet, wenn man einfach mal alles kommen lässt, dann klappt es am besten, dann läuft es schon.

Sprecher:  Woran glaubst du?

O-TON:  Ich würde mir die Welt am ehesten mit einer buddhistischen Weltsicht erklären. Und was ich daran schön finde, ist dass das auf Eigenverantwortung basiert, also dass eigentlich meine Gedanken zu Taten werden und ich das in der Hand habe, was morgen passiert. Dass das Glück nicht unbedingt von Äußerlichkeiten abhängt, obwohl einem das natürlich vereinfacht oder erschwert, glücklich zu sein. Aber das wichtige ist die eigene Sichtweise – und wenn ich denke, die Welt ist gut, dann ist sie das auch. [

Sprecher: Wann geht es dir einfach richtig gut?

O-TON:  Da brauche ich nicht viel. Das kann auch ziemlich grundlos sein, dass ich durch den Regen laufe und glücklich bin. Meine Freunde, meine Familie machen mich glücklich, feiern, gute Musik, Sonnenschein.

Sprecher:  Was steckt noch in dir?

O-TON:  Ich habe  mit zwei Freundinnen ein Design-Label gegründet, wo wir Designprodukte selber entwickeln wollen und verkaufen wollen. Ich überrasche mich auch manchmal selber, was da so kommt und wie sich das so entwickelt.

Sprecher:  Nils Hille, Köln

Audiobeitrag „4 Fragen …“ Michelle Wirtz (Mode-Designerin)


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