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Warum ich glaube
Wenn ich sage, ich glaube, und mein Gegenüber will wissen woran, habe ich eine schnelle Antwort parat: An Gott und an Jesus Christus. Der drauffolgenden Frage Warum
allerdings bin ich zuerst einmal nicht gewachsen.
In seinem Buch "Warum der Mensch" glaubt spricht Martin Urban von einem Experiment. Ein Medikament wurde Menschen verabreicht, das im Gehirn ein bestimmtes Hormon freisetzt. Das soll den Skeptiker zum Glaubenden machen. Neuerdings soll es sogar ein Gottes Gen geben. Das will ein amerikanischer Molekularbiologe bei seinen Studien lokalisiert haben, er nennt es VMAT.2. Gen. Dessen Anwesenheit im Gehirn soll in seiner unterschiedlichen Größenordnung verantwortlich dafür sein, ob jemand mehr oder weniger glaubt oder gar nicht.
Ist es so einfach? Glauben eine Frage des Gehirnstoffwechsels? Oder so unsicher, wie es der französische Philosoph Blaise Pascal vermittelt: da niemand die Nicht-Existenz Gottes beweisen kann, kann man ja vorsichtshalber an ihn glauben.
Alles soll sich entwickelt haben, sagt uns die Wissenschaft, auch der Mensch wäre durch Mutation und Selektion entstanden. Allerdings hat noch niemand herausfinden können, wie das erste Glied dieser Kette entstand, wer das erste Atomteilchen schuf.
Bei aller Erklärbarkeit der Entstehung der Welt und des Lebens bleibt doch immer noch ein unerklärbarer Rest und selbst die wunderbaren Bilder des Weltraumteleskops Hubble geben den Wissenschaftlern immer noch Rätsel auf. Glauben kann man eben nicht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner des genetischen Überlebens minimieren und der Glaube an Gott ist nicht etwas, das sich logisch oder exakt nachweisen ließe. Warum ich an Gott glaube? Weil ich in ihm den Ursprung sehe und das Fundament für die Welt, für das Leben und für mich.
Warum ich glaube
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