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In der Reihe stehen
Autor: Das kann man sich schon doch mal fragen, am Ende und am Anfang: - Musik: Wo gehen wir hin? Wo kommen wir her? Was ist der Sinn.?Gibt´s da´n Tunnel? Is da ein Licht?
Ey Mann, was fragste mich? Ich weiss, es nicht. Und ich atme ein. Und ich atme aus
Autor: Sehr schön. Atmen ist immer gut. Und die Fragen? Fragen, nach dem woher, wohin, warum überhaupt und wieso. Die Fragen, ob es einen Tunnel gibt, mit Licht am Anfang und am Ende des Lebens, ob da Gott wartet. Fragen, die kommen wenn jemand stirbt und geht. Und wenn Menschen geboren werden. Denn: da ist dann auf einmal ein ganzer Mensch da. Ein einmaliger Mensch. Und das Leben läuft. So oder so.
Musik: Du wirst geboren da ist das Licht. Dein erster Tag. Dein letzter Tag du hast´s versaut..Und du wirst geboren und das weißt du auch. Und du wirst geboren, was machst du draus.
Autor: Da hab´ich also ein ganzes Leben vor mir. Von der ersten Geburtsstunde an oder eben ab genau jetzt, - (da hab´ ich also ein ganzes Leben vor mir. Genauer) # mein ganzes Leben und, - was machst du draus? wie Fanta 4 fragt? Ja. Klar. Gestalten. Es selbst in die Hand nehmen, und den Rest Gott überlassen. Ja. Das glaube ich. Und einfach so, ist das auch nicht.
Musik: Und du wirst geboren Arschgesicht. Vater sagt war ich nicht. Mutter sagt Pech gehabt. Fechtet´s an und rechnet ab. Und du wirst geboren Mittelstand. Zwanzig Jahre: Philly Blunt. Dreißig Jahre Titelblatt. Vierzig Jahre: nippelst ab.
Autor: Ich lebe, jede und jeder lebt in einem Zusammenhang, einer Geschichte. Von Menschen, Arbeitsbedingungen, politischen Ereignissen, Überzeugungen. Die mischen mit in meiner Zukunft. Die prägen mich in meiner Vergangenheit. Jeder kommt immer aus einer Geschichte. Seiner Geschichte. Ihrer Geschichte. Und die war so oder so.
Musik: Und du wirst geboren Unterwasser. Künstlerkind Hundertwasser. Hängst in der Bude Atemnot. Hängst im Louvre nach dem Tod. Und du wirst geboren Religion.Sohn, vom Sohn, vom Sohn, vom Sohn. Sohn vom Sohn vom Sohn vom Sohn. Sohn vom Sohn vom Sohn.
Autor: Oder Tocher, der Tocher, der Tochter, der Tochter eben. Ich stehe in einer Reihe. Hinter mir steht meine Geschichte und wirkt. Das ist nicht neu, aber machtvoll. Jede Geschichte bietet ein Erbe an, mindestens. Zu meiner Freiheit eines Christenmenschen gehört auch nicht jedes Erbe anzunehmen, sondern es auch würdigend abzulehnen. Atmen hilft. Gottes Geist weht durch alle Zeit. Und schickt mir Jesus in meine Geschichte. Am Anfang. Am Ende. Heute.
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