Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

16.11.12; Daniel Schneider

Dankbarkeits-ABC

Letzte Woche habe ich das ABC gelernt - das Dankbarkeits-ABC. Und das funktioniert so:

Man schreibt zu jedem Buchstaben des Alphabets Begriffe auf, für die man dankbar sein kann. Ganz einfach. Und das soll die Stimmung heben und die Laune verbessern.

Ich werde neugierig und probiere es aus. Ich setze mich an meinen Schreibtisch und krame schön altmodisch einen Stift und einen Zettel heraus. Und verfeinere nochmal die Regeln. Der Begriff, der mir als Erstes einfällt, der wird auch hingeschrieben.

Dann gehts los:

A wie Auto - Ich liebe mein Auto. Es fährt mich, meistens, überall hin. Mein Auto ist toll.

B wie Bruder - Ja, ich bin dankbar für meinen Bruder. Das hätte ich vor zehn Jahren noch nicht so geschrieben, aber heute stimmt's wirklich

Ich schreibe bis zum J. Da muss ich eine Pause einlegen, denn ich bin es einfach nicht mehr gewohnt mit der Hand zu schreiben. Und weiter ...

Z wie Zugaben bei Konzerten - beste Stimmung und garantiert die Hits.

Fertig! Bei mir hats funktioniert. Ich fühle mich wirklich besser. Und spüre den Drang mich bei dem zu bedanken, den ich für meine Dankbarkeit verantwortlich mache - ich bete zu Gott. Den hätte ich auch beim Buchstaben G eintragen können. Wenn mir nicht als allererstes Garfield eingefallen wäre ... Na ja, Gott steht ja über den Dingen.

Sprecherin: Alexa Christ

 

Audiobeitrag Dankbarkeits-ABC


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