Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

15.10.12; Jost Klausmeier-Saß

Suchet der Stadt Bestes

O-Ton 1: „Das ist durchaus unterschiedlich, (...) wie viel Zeit man investieren muss. Das (...) kann bei zwei Stunden anfangen, aber das kann auch wesentlich mehr sein."

Sprecherin: Robert ist 22 und seit 8 Jahren in der Kommunalpolitik seiner Stadt engagiert. Woche für Woche besucht er die Treffen seiner Partei, arbeitet in Ausschüssen der Stadt mit. Robert hat Ideen und Phantasien, wie sich das Leben in seiner Stadt verbessern lassen könnte:

O-Ton 2: „Ich stelle mir eine Stadt vor, in der die Bürger aktiv mitreden können und ihre Ideen verwirklichen können und an der Politik teilnehmen können. Das kann sein in (...) der Verkehrspolitik, aber auch im Bereich der Umwelt, wo es darum geht, dass Naherholungsgebiete erhalten werden. (...).“

Sprecherin: Verkehrspolitik, Umwelt – das sind die Themen, die ihm am Herzen liegen. Und auch dass Politik die Schwächsten der Gesellschaft nicht übersieht:

O-Ton 3: „(...) dass man z.B. guckt, dass es genügend Wohnungen für Hartz IV Empfänger gibt (...)

Sprecherin: Robert hat begriffen: „Politik“ kann man selber machen. Für den Ort, an dem man lebt, eigene Ideen und Ziele entwickeln. Auch wenn man dafür nicht immer Mehrheiten findet:

O-Ton 4: „Es ist ja klar, dass man nicht alle Ziele erreichen kann, weil es auch Menschen gibt, die andere Meinungen vertreten. Aber letztendlich heißt das immer, dass man sich weiter für das engagieren muss, wofür man eintritt...

Sprecherin: Sich engagieren. Das Beste für die Stadt suchen. Dafür ein Stück Freizeit opfern und merken, dass man etwas verändern kann. Ist sicher effektiver, als immer nur über „die Politiker“ und die Politik zu motzen.

Sprecherin: Alexa Christ

 

Audiobeitrag Suchet der Stadt Bestes


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