| |
Neue Schule, neues Glück
O-Ton: Ich freu mich über die neuen Lehrer.
O-Ton: Ich freu mich auf neue Kinder.
O-Ton: auf die neue Klasse.
O-Ton: Freunde.
O-Ton: Dass wir uns alle gut vertragen.
O-Ton: Ich freu mich auf die Mathetests.
O-Ton: Ich freue mich auf die neue Schule, weil ich dort mit meinem Bruder spielen kann.
O-Ton: weils ja ganz anders wird auf der neuen Schule als hier.
Autor: Morgen gehts los. Das neue Schuljahr beginnt. Und das heißt für viele Kinder, dass etwas völlig Neues anfängt. Sie kommen nicht zurück in ihre gewohnte Klasse, sondern an eine ganz neue Schule. Viele freuen sich und sind gespannt, aber es gibt auch kleine und große Sorgen.
O-Ton: Man ist es ja eigentlich gewohnt, dass man auf der Schule fast alle Kinder kennt, aber jetzt sind alle neu.
O-Ton: Du weißt ja gar nicht, wo irgendwas ist. Da musst du stundenlang suchen.
O-Ton: Da sind ja so hunderte Gänge.
O-Ton: Ich mach mir Sorgen, dass ich das nicht ganz schaffe.
O-Ton: Dass ich die Klasse nicht finde.
O-Ton: Jetzt fahr ich ja, wenn ich auf die nächste Schule komme, mit dem Linienbus.
O-Ton: Es ist aber auch ungewohnt, dann auch mal wieder die Kleinen zu sein und nicht mehr die Großen.
Autor: Der Linienbus, der große Pausenhof, neue Wege und Gänge, da muss man sich wirklich erst mal zurecht finden. Und dann sind da noch die andern, neue Kinder, neue Lehrerinnen und Lehrer. Kein Wunder, dass es auch ein paar Ängste gibt, wie jetzt alles werden wird.
O-Ton: Vielleicht find ich auch nicht direkt neue Freunde, die mir helfen auf der neuen Schule klarzukommen.
O-Ton: das ich nicht so akzeptiert werde, auf der neuen Schule, so wie ich bin.
O-Ton: Ich hab Angst, dass die größeren Kinder mich verprügeln.
O-Ton: dass die Kinder auf der Schule nicht nett sind.
O-Ton: Es ist dann auch ungewohnt, andere Lehrer zu kennen.
O-Ton: Ich mach mir Sorgen um die Sachen, die wir lernen müssen, besonders über die Sprachen, weil die auch sehr, sehr schwierig sind.
Autor: Zum Glück haben die meisten Schulen vorgesorgt. Klassen werden so zusam-mengestellt, dass Freundinnen und Freunde zusammenbleiben können, eine Schnitzeljagd führt gleich am ersten Tag übers neue Schulgelände, ältere Kinder aus der 6. Klasse übernehmen Patenschaften für die neuen und zeigen ihnen alles. Naja, und auch die neue Sprache muss man ja nicht gleich morgen können.
Was brauchen die Kinder noch, damit der Wechsel gelingt? Auch Eltern machen sich ja Sorgen. Wieder heißt es, die Kinder ein Stück mehr loszulassen. In den Bus, auf den großen Schulhof, in ein eigenes Leben, in dem sie eigene Schritte machen.
Viele Schulen haben sich angewöhnt, den ersten Schultag mit einem Gottesdienst zu beginnen. So werden die Neuen begrüßt. Alle kommen zusammen, um diesem Neuanfang eine besondere Form zu geben. Und um Gottes Segen zu bitten für all das Neue, das jetzt beginnt. Ein guter Brauch. Das zeigt: Wir Menschen haben nicht alles selbst in der Hand. Gerade wenn etwas neues beginnt, soll Gott seinen Segen dazu geben. Das beruhigt. Und es macht Mut, das Neue beherzt anzugehen. Dann sind die Sorgen gut aufgehoben und es bleibt viel Platz für all das Tolle, was jetzt beginnt.
O-Ton: Ich freu mich ganz doll auf die neuen Sport-AGs.
O-Ton: Ich freu mich auf den Musikzweig, weil wir da ein neues Instrument lernen können.
O-Ton: Die Klasse ist da auch ganz anders und da drauf bin ich total gespannt.
Autor: Na dann: Viel Glück und viel Segen!
Neue Schule, neues Glück
|