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Bergerfahrung
Jesus geht mit zwei Freunden auf einen Berg. Kaum oben angekommen fängt seine Kleidung an zu leuchten. Ein Wunder? Und dabei bleibt es nicht:
Ihnen erscheinen Elija und Mose, zwei Männer, denen im Alten Testament Gott begegnet ist. Die Begegnung erschüttert die Freunde, sie sind tief bewegt. Ein Denkmal muss her. Der eine sagt: Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Moses und eine für Elija. Das Wunder soll vier Wände bekommen und ein Dach, damit es bleibt und nicht wieder verloren geht.
Wer schon einmal auf einen Berg gegangen ist, kennt das Gefühl. Wenn man auf dem Gipfel steht, den Weg anschaut, den man gegangen ist. Unter einem das Tal. Der Alltag ganz klein und alle Probleme weit weg. Ich nehme mir dann immer vor, dieses Gefühl zu behalten, mich nicht wieder über den ganzen Kleinkram da unten aufzuregen.
Jesus bleibt mit seinen Freunden nicht auf dem Berg. Auch die Hütten werden nicht gebaut. Sie gehen zurück ins Tal, nach Jerusalem, wo Jesus sterben wird. Jesus bittet die Freunde, erstmal nicht über das Erlebte zu sprechen, erst später, nach der Auferstehung sollen sie davon erzählen.
Auch ich bleibe nicht auf dem Berg. Etwas zieht mich zurück in das Leben unten. Nicht die alltäglichen Reibereien, aber die Liebe zu Freunden und Familie. Auf die Welt schauen ist schön, aber ich will auch Teil von der Welt sein und nicht von oben darauf herab blicken.
Sprecherin: Alexa Christ
Bergerfahrung
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