Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

10.08.12; Daniel Schneider

Olympia: Teamwork

Zwei Dinge sind mir beim Sport wichtig. Erstens: Es muss ein Ball im Spiel sein und zweitens: Es muss ein Mannschaftssport sein.

Ich hab's mit joggen, schwimmen und Co. echt versucht, aber es macht mir einfach keinen Spaß. Deshalb gucke ich ab heute bei Olympia nochmal ganz genau hin.  Die Finals im Basketball, Handball, Fußball und Hockey stehen an.

Der Star ist die Mannschaft. Es geht um Teamwork, Taktik und klar kann ein Spieler mal den Unterschied ausmachen, aber die Stimmung innerhalb der Mannschaft und das Zusammenspiel ist entscheidend.

Ich finde, nicht nur bei Mannschaftssportarten macht Teamwork Sinn. Kreativität am Arbeitsplatz wird gefördert, wenn man mit Kollegen brainstormen kann. Wie ätzend ist es, sich beim Fussball immer allein über ein Tor seiner Lieblingsmannschaft zu freuen. Wie schön ist es, gemeinsam zu lachen und wie tröstlich, gemeinsam zu trauern.

Teamwork führt auch zu enttäuschten Erwartungen, ist mit viel Arbeit verbunden und kann mitunter auch echt nerven, aber trotzdem lohnt es sich. Denn dadurch kann man viel mehr erreichen. Ein Tausendsassa hat immer noch keine Chance gegen ein gut eingespieltes Team.

In der Bibel steht das sinngemäß so: Einer allein wird leicht überwältigt, doch zwei sind dem Angriff gewachsen. Man sagt ja auch: Eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.

Gemeinschaft oder Teamwork macht Sinn. Also wünsche ich allen "allein durchs Leben-Joggern" von Herzen ein Team und bitte alle Teams, die Augen offen zu halten und Platz zu machen, falls ein “einsamer Jogger” vorbei kommt.

Sprecher: Daniel Schneider

Audiobeitrag Olympia: Teamwork


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