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Ein dynamischer Gott
Manchmal macht mich mein Leben fertig! Dann passieren so viele Dinge auf einmal. Situationen, die mich aufwühlen, die ich gerade mal so gar nicht gebrauchen kann.
Was kommt auf mich zu? Was werde ich machen? Wo werde ich in fünf, in zehn Jahren sein? Und dann fühle ich mich heillos überfordert.
Auch Mose, der große Mann Gottes aus dem Alten Testament, war mehrmals in seinem Leben völlig überfordert. Unter anderem als Gott ihm einen fetten Auftrag gibt. Er soll das Volk Israel aus der Gefangenschaft aus Ägypten in ein neues Land führen. Mose hat etliche Bedenken: Was kann ich schon? Wieso sollte das Volk gerade mir glauben? Was soll ich dem Volk überhaupt sagen, wer mich zu ihnen geschickt hat?
Gott stellt sich also vor: Ich bin der, als der ich mich erweisen werde. Na super, das ist ja mal voll konkret, wird Mose sich gedacht haben. Ich fand diesen Namen auch lange irgendwie nichtssagend.
Bis ich verstanden habe, dass Gott sich hier bewusst nicht festlegt. Auf einen Namen. Auf eine Eigenschaft. Auf ein Bild für ihn. Gott bleibt dynamisch. Beweglich. Aber er verspricht etwas!
Gott ist der, der sich in meinem Leben zeigen wird. In meinem Leben mit all seinen Drehungen und Wendungen, mit all seinen Auf und Abs. Ich war 15, als bei meinem Vater Krebs festgestellt wurde. Es folgte eine hammerharte Zeit mit Bestrahlungen, Chemotherapie und Rehas. Gott sei Dank gab es in dieser Zeit viele Menschen, die für mich und meine Familie da waren. Durch sie habe ich gespürt: Gott ist auch für mich da! Gerade jetzt!
Sprecher: Daniel Schneider
Ein dynamischer Gott
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