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Noras Kunst im Slum
Autor: In Noras kleiner Wohnung hängen knallbunte afrikanische Bilder an den Wänden. Die 28jährige Studentin hat diese Bilder selbst aus Kenia mitgebracht und
kennt die Maler persönlich. Es sind junge Menschen, die in den Slums der Hauptstadt Nairobi leben. Nach Ostafrika fährt sie alle zwei Jahre zusammen mit anderen Studenten
O-Ton: Wir unterstützen dort vor Ort Kunstprojekte in den Armenvierteln. Wo wir waren, wohnen ca. 500.000 Menschen auf engsten Raum. Man muss sich das so vorstellen wie eine kleine Stadt, die Leute dort haben sich Blechhütten selber zusammengeschustert.
Autor: Das Projekt in Kenia fördert Jugendliche, die ein kreatives Talent haben. Kenianische Künstler machen den Unterricht. Auch Nora hat den Jugendlichen kreative Techniken vermittelt. Sie haben Kleidungsstücke bedruckt, Kunsthandwerk hergestellt und Maltechniken ausprobiert.
O-Ton: Das ist sozusagen eine Ausbildung, die Jugendliche bekommen, um später Geld zu verdienen mit der Kunst.
Autor: Für Nora ist ihr Engagement in Ostafrika nicht nur ein Hilfsprojekt, sondern auch eine Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und neue Freundschaften zu schließen.
O-Ton: Die Kunst verbindet ja. Und es ist einfach schön, sich auszutauschen mit Menschen. In der Kunst spielt es keine Rolle, ob man viel oder wenig Geld hat, ob man schwarz oder weiß ist, ob man behindert ist oder nicht.
Sprecher: Daniel Schneider
Noras Kunst im Slum
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