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Abschied tut weh
Sich trennen tut weh. Das ist mal sicher. Und es ist egal, ob man sich gerade trennt, weil beide meinen, dass es besser so ist.
Oder ob man sich scheiden lässt, weil einer eine neue Liebe hat. Sich trennen tut immer weh. Mal mehr, mal weniger. Abschiedsschmerz braucht Zeit. Vor allen Dingen braucht er Freunde und Freundinnen, die mit fühlen, die in den Arm nehmen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und den Schmerz ernst nehmen.
Die Bibel erzählt von zwei Männern, die sich trennen: Abraham und Lot. Zuerst ging alles gut ; die beiden verstanden sich, ihre Familien auch. Aber irgendwann ging es los mit dem tagtäglichen Kleinkrieg. Und eines Tages macht Abraham dann Lot den entscheidenden Vorschlag: So geht es nicht weiter. Wir müssen uns trennen. Sonst hört der Streit nie auf. Das Land ist groß. Es ist genug Platz für uns beide. Sag: Wo willst du wohnen? Rechts oder links? Du darfst wählen. (1. Mose 13,8ff) Und Lot wählt. Die beiden trennen sich. Leicht war das nicht. Wohin mit der Enttäuschung? Wohin mit der Trauer und der Wut? Lisa und Michael kennen das auch. Sie sind frisch getrennt und kommen damit nicht klar. In der Zeitung lesen sie:
Unter dem Titel Das wars jetzt bieten die evangelischen Kirchen Kölns Gottesdienste für getrennt Lebende und Geschiedene an. Da ist Platz für Trauer und Wut, für Dank und neue Hoffnung. Vielleicht kann man dann ja ein bisschen gelassener weitergehen.
http://www.kirche-koeln.de/angebote.php?navi=277
Sprecherin: Alexa Christ
Abschied tut weh
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