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Da wohnt ein Sehnen tief in uns
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen! Amen.
Liebe Gemeinde! Eine Stadtteilkneipe an einem Herbstabend. Zwei Männer sitzen zusammen beim Bier, das zweite oder dritte dürfte es sein. Die wichtigen Themen wie Wetter, Fußball und Arbeit sind besprochen. Für einen Moment sitzen die beiden einfach nur da. Und plötzlich fragt der eine: Sag mal, was soll man eigentlich hier? Der andere guckt ihn überrascht an und fragt: Wie, hier? Was meinst Du? Na, hier sagt der Erste. Auf der Welt. Puh sagt der andere. Na ja
Groß werden. Erwachsen werden. Ja, und dann? - Geld verdienen. Und wofür? Na, für Dich! Und für Deine Kinder! Und was sollen die?
Es ist nicht überliefert, wie dieses Gespräch weitergeht. Der Cartoon, aus dem es stammt, ist hier zu Ende. Vielleicht sitzen die beiden da und zucken mit den Schultern. Vielleicht sagt der andere: Na hör mal, Du stellst hier Fragen! Lass uns mal von was anderem reden! Erzähl mal was Nettes! Wahrscheinlich bestellen beide noch ein Bier jetzt erst recht. Und spülen die Frage erst mal runter. Bis sie sich dann wohl irgendwann wieder meldet vielleicht wieder an so einem Abend in der Kneipe. Oder irgendwo und irgendwann anders.
Tja, Ihr Lieben: Was soll man hier eigentlich? Was soll das Ganze, was soll das, dass wir hier sind und leben? Kommt Euch diese Frage bekannt vor? Ich kenne sie gut. Und ich bin sicher: An dieser Frage kommt keiner vorbei. Die stellt sich jeder irgendwann. Vielleicht kann man sogar sagen: Es gehört zu unserem Menschsein wesentlich dazu, dass wir so fragen. Und Ihr könnt ja mal schauen, wann Euch diese Frage zum letzten Mal so richtig nahe gekommen ist.
Und wir fragen das ja nicht nur, weil wir das einfach interessant oder spannend finden. Nettes Thema für einen philosophischen Abend. Nein, da hängt ja viel mehr dran. Da ist eine tiefe Sehnsucht mit verbunden: die Sehnsucht, dass unser Leben etwas bedeutet. Dass es nicht nur eine kurze Episode ist, die keinen interessiert. Dass es einen guten Grund dafür gibt, dass wir da sind. Dass das nicht nur bloßer Zufall ist oder ein Unfall sogar! Was soll das Ganze? Ich bin sicher: tief drinnen sehnt sich jeder Mensch danach, dass es auf diese Frage eine gute und freundliche Antwort gibt. Es muss doch mehr als alles geben lautet der Titel eines Buches von Dorothee Sölle. Mehr als das, was wir vor Augen haben. Ich glaube, dass jeder Mensch tief drinnen so empfindet. Dass diese Sehnsucht buchstäblich tief in uns wohnt. Und sie es ist ganz wesentlich, die uns zu Menschen macht.
Und jetzt ist natürlich die Frage: Gibt es dieses Mehr als alles wirklich? Gibt es einen, der uns sagen oder spüren lassen kann, was wir hier sollen? Oder ist das eine sinnlose Frage, wie mal jemand zu mir gesagt hat? Auf die es nun mal keine Antwort gibt? Ich kenne kluge und wissenschaftlich sehr gebildete Menschen, die mir sagen: Liebe Leute, wir sollen gar nichts auf dieser Welt. Wir sind einfach da. Und zwar rein zufällig, weil sich das Leben nun mal so entwickelt hat. Weil sich ausgerechnet in uns ein Gehirn entwickelt hat, das über sich selbst nachdenken kann. Und das hat uns leider auch die Erkenntnis beschert, dass wir nur ein winziges Staubkorn sind in einem unglaublich großen und kalten Universum. Und diesem Universum ist es völlig gleichgültig, ob es uns gibt oder nicht. Und damit kommen wir nicht klar. Und sehnen uns danach, es möge anders sein. Aber es ist nun mal so. Es gibt keinen Sinn in dieser Welt. Es sei denn, wir machen ihn selbst. So denkt zum Beispiel der Evolutionsbiologe Richard Dawkins. Er sagt: Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefüllt und großartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir können es wirklich großartig gestalten.
So was lässt sich natürlich leichter sagen, wenn man ein gesunder, wohlhabender, weißer Westeuropäer ist wie Dawkins. Andere Menschen in anderen Ecken der Welt würden wohl nicht so schnell von den großartigen Möglichkeiten sprechen, dieses Leben zu gestalten. Aber davon mal abgesehen: Könnte das nicht sein? Dass unser Sehnen nichts anderes ist als Traurigkeit? Die uns nur daran erinnert, wie allein und verloren wir sind in dieser Welt? Die keinerlei Interesse an uns hat? Dass wir uns nur etwas vormachen mit diesem Gefühl: Es muss doch mehr als alles geben? Und wäre es dann nicht dran, erwachsen zu werden und das endlich zu akzeptieren: dass es dieses Mehr nicht gibt? Dass es nur diese Welt gibt und uns nur ganz zufällig darin? Sollten wir dann nicht ehrlicherweise damit aufhören, uns einen Gott zu wünschen, dem wir etwas bedeuten und der das Ziel unseres Lebens ist?
Ja, Ihr Lieben, das könnte sein. Das ist tatsächlich eine Möglichkeit. Aber es ist nicht die einzige. Es gibt noch andere. Machen wir dazu ein kleines Gedankenexperiment. Stellt Euch bitte einmal folgendes vor: Da ist ein Mensch auf einer Wanderung durch die Wüste. Sonne, Hitze, Trockenheit, so weit das Auge reicht. Leider hat er die Orientierung längst verloren und irrt durch die Gegend. Nach und nach sind seine Wasservorräte verbraucht. Was passiert? Er bekommt Durst, gewaltigen Durst, immer heftiger. Was signalisiert ihm dieser Durst? Er signalisiert ihm als erstes: Du brauchst Wasser, und zwar dringend! Er verspricht ihm leider nicht, dass Wasser auch in der Nähe ist und dass er dieses Wasser rechtzeitig findet. Es könnte sein, leider, dass gar nichts um ihn herum ist und dass er verdurstet. Aber eines verrät dieser Durst auf jeden Fall: nämlich dass es irgendwo auf dieser Welt Wasser geben muss! Vielleicht nicht gerade erreichbar für ihn, aber irgendwo muss es sein! Wenn es nirgendwo auf der Welt Wasser gäbe, dann könnte es keine Lebewesen geben, die Wasser brauchen. Und die es vermissen könnten. Sie wären einfach nie entstanden. Sie existierten nicht. Ohne Wasser gäbe es keinen Durst danach.
Könnte es sein, dass es mit unserer Sehnsucht ganz ähnlich ist? Dass sie nicht nur eine kindliche Illusion ist, sondern ein Hinweis auf die Quelle, aus der wir kommen? Nicht nur eine Wunschvorstellung, sondern eine Art Erinnerung an den Ursprung unseres Lebens? Eine Erinnerung daran, dass wir nicht nur Staub der Erde sind, dass wir unser Leben noch woanders her haben? Dass unser Ort zwar diese Erde ist, ganz klar, aber unsere Heimat der Himmel, Gottes Nähe? Dass wir eben nicht nur Kinder dieser Welt sind, sondern auch und vor allem Kinder eines anderen? So wie der Hirsch nach frischem Wasser lechzt, wie der Psalmist sagt, so sehnen wir uns nach dem, der das Geheimnis unseres Lebens und dieser Welt ist.
Ihr Lieben, ein Beweis für Gott ist das nicht. Aber ich finde, so kann man dieses Sehnen tief in uns durchaus verstehen: als Heimweh, als Durst nach dem lebendigen Wasser, wie es bei Johannes heißt, als Sehnsucht nach einem, der außer Landes gegangen ist und auf dessen Wiederkommen man wartet wie Jesus das in seinen Gleichnissen immer wieder beschreibt. Und dann würde dieses Sehnen uns vor allem eins zeigen: Wie durstig wir danach sind, Gott zu begegnen. Meine Seele dürstet, Herr, nach Dir! singen die Psalmisten. Ich bin sicher: unsere dürstet auch, genau danach. Wenn wir es denn zulassen und spüren!
Denn das tun wir nicht automatisch. Und schon gar nicht immer gern. Denn Sehnsucht ist ja nicht nur etwas Schönes. Sie ist schmerzhaft. Ihr kennt das: Hunger kann richtig üble Bauchschmerzen machen. Durst kann was Quälendes sein. Weil sie uns daran erinnern, dass uns was fehlt. Das ist kein angenehmes Gefühl. Und unangenehme Gefühle, die möchten wir ja nicht wirklich lange spüren. Die machen wir gerne weg. Und da gibt es viele Wege, die Menschen gerade heute gehen: um die eigene Sehnsucht nicht mehr spüren zu müssen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem jungen Mann. Der erzählte mir, wie er so lebt. Er ist ständig in Bewegung. Immer unterwegs. Ständig muss was passieren, ständig muss irgendwas los sein. Ich kann überhaupt nicht still sitzen, erzählt er mir. Ich muss immer was zu tun haben, sonst werde ich verrückt. Wenn ich mich einfach nur irgendwo ruhig hinsetzen soll, dann werde ich total kribbelig. Natürlich ist das auch Typsache: manche Menschen sind einfach so, die brauchen mehr Bewegung und Action als andere. Aber es kann eben auch ein Symptom für was anderes sein: manchmal ist dieses ganze Aktivsein, dieses Ständig Was Los Machen, auch ein Versuch, der eigenen Sehnsucht davonzulaufen. Denn wenn man still sitzt und nichts tut, wenn man ganz für sich ist und nichts einen ablenkt, dann meldet sie sich besonders gerne. Dann ist sie besonders deutlich zu spüren.
Es gibt noch andere Wege, diese zu dämpfen oder zu unterdrücken. Und die stecken quasi schon im Wort Sehnsucht selber drin. Da steckt das Wort Sucht drin. Und wir sehen heute ja deutlicher als in früheren Zeiten: Sucht hat nicht nur zu tun mit den klassischen Sachen wie Alkohol und Drogen. Es gibt so viele Dinge, nach den wir buchstäblich süchtig werden können: Arbeit. Geld. Essen. Shoppen. Männer. Frauen. Unterhaltung. Fernsehen. Auch so was an sich Gesundes wie Sport. Wir können süchtig werden nach Erfolg und Bestätigung. Nach Aufmerksamkeit. Wir können danach süchtig werden, die Kontrolle über alles zu haben, über unseren eigenen Körper, über die Menschen um uns herum. Und und und. Und all diese Dinge haben eines gemeinsam: Es sind Versuche, einen tief verwurzelten Hunger zu stillen und man wird doch nicht satt. Sondern braucht immer mehr davon. Und geht kaputt dabei letztlich. Vielleicht kann man so sagen: Sucht ist immer die missglückte Suche nach dem lebendigen Wasser. Der missglückte Versuch, dieses Sehnen tief in uns zu stillen. Wenn ich mir das klarmache, frage ich mich: Wie hungrig und durstig müssen wir sein!
Aber wie geht es anders? Wie können wir denn mit diesem Sehnen tief in uns umgehen? Zunächst mal, in dem wir uns eingestehen: Es ist da und es gehört zu uns. Ein Leben lang. Es gibt ein Sehnen, das nichts und niemand auf dieser Welt völlig stillen kann. Das kann der Partner oder die Partnerin nicht stillen, und sei er oder sie noch so toll. Das kann kein Erlebnis auf Dauer stillen, auch wenn es noch so spannend ist. Das kann keine Sache wirklich befriedigen, auch wenn sie noch so kostbar und attraktiv ist. Auch keine Aufgabe, die wir übernehmen auch wenn sie noch so gut zu uns passt. Es gibt schon hier Momente der Erfüllung, zweifellos, und die sind ungeheuer kostbar. In der letzten Chrismon erzählt zum Beispiel eine Studentin davon, wie sie eine ganze Nacht durch eine Biographie von Albert Schweitzer liest.
Und am Morgen geht die Sonne auf und sie ist voll von dem, was sie gelesen hat und spürt, wie die Sonne ihr Gesicht berührt. Und für einen Moment ist ihr alles klar: Was dieses Leben soll, was es kostbar macht, was sein tiefster Grund ist. Und sie ist einfach nur erfüllt und glücklich. Eine andere Frau erzählt, wie sie irgendwann mal mit dem Auto unterwegs ist. Sie steckt gerade in einer tiefen Krise und kann sich selber gerade überhaupt nicht leiden. Und das macht sie richtig fertig. Und plötzlich überkommt sie da im Auto ein Gefühl, das so stark ist, dass sie an den Rand fahren und den Wagen anhalten muss. Sie hat plötzlich das ganz starke Gefühl, mit all ihrer Not bis in die letzte Faser ihres Seins verstanden zu werden. Sie kann das kaum beschreiben, sie kann das eigentlich nur in einem Bild ausdrücken: sie sagt, sie wäre eingehüllt worden von einer dunklen Wolke unendlichen Verstehens. Interessant, dass sie von einer dunklen und nicht von einer hellen Wolke spricht. Jemand anders erzählt auch von einer Krisensituation. Jobverlust, Krankheit, alles kommt auf einmal, der Boden geht ihm buchstäblich unter den Füßen weg. Und in einer seiner schlaflosen Nächte breitet sich plötzlich wie aus dem Nichts das Gefühl in ihm aus: Du wirst getragen! Du fällst nicht ins Bodenlose! Da ist ein Grund, der Dich hält! Für einen Moment ist da für ihn die tiefe Gewissheit: Du kommst da raus. Es gibt solche Momente. In denen sich die Fragen auflösen. In denen wir nicht mehr nach dem Sinn fragen, weil wir von Sinn umgeben sind. Es gibt diese Erfahrungen. Und wir können nicht genug dafür danken, wenn wir sie erleben dürfen. Und gleichzeitig ist klar: Das sind Augenblicke! Bestenfalls kurze Phasen in unserem Leben. Wir haben hier noch nicht die Ewigkeit. Wir haben den Augenblick. Und zwischen diesen Augenblicken leben wir mit dieser Sehnsucht, die eben noch nicht erfüllt ist. Im Vertrauen und in der Hoffnung, dass Gott sie füllen wird. Dass wir eines Tages nichts mehr zu fragen haben. Dass der Sinn dieses Lebens keine Frage mehr ist, sondern offene Wirklichkeit, die Luft, die wir atmen. Es ist, wie Paulus es ausdrückt: Unser Leben ist ein Leben des Glaubens und nicht ein Leben des Schauens.
Und von da aus möchte ich Euch ein paar Hinweise geben, wie wir in diesem Leben des Glaubens mit unserer Sehnsucht umgehen können.Das erste: Wenn Du dieses Sehnen in Dir spürst, dann unterdrücke es nicht! Halte es einen Moment aus! Das, was Du da empfindest, ist keine Krankheit oder Verrücktheit oder Sentimentalität. Du musst es nicht behandeln oder betäuben. Im Gegenteil: es ist ein ganz wichtiger Teil Deines Wesens. Deswegen nimm es wahr! Schenk ihm Aufmerksamkeit! Es ist wie ein Signal, das Dich daran erinnert: da wartet noch etwas auf Dich! Etwas, das größer sein wird als alles, was Du hier erleben oder auch nur in Worte fassen kannst!
Das zweite: Hab dieses Leben lieb, auch wenn es noch nicht die ganze Erfüllung ist! Du musst den Wunsch des Paulus, lieber heute als morgen dieses Leben zu verlassen und bei Gott zu sein, nicht wörtlich nachsprechen. Es sind seine Worte, die seine Sehnsucht zu seiner Zeit ausdrücken. Finde Du Deine Worte! Und bleib zugleich an der Seite des Paulus und aller, die sich nach Gott sehnen! Das dritte: Achte darauf, wo Deine stärkste Versuchung liegt! Wo Du den stärksten Drang verspürst: Das muss ich haben! Damit und nur damit kann und will ich meinen Durst stillen! Trau Dich, da genauer hinzuschauen, egal was es ist. Sprich mit dieser Versuchung und frag sie: Was willst Du mir mitteilen? Gerade sie kann Dir etwas ganz Wichtiges über Deine Sehnsucht erzählen.
Das vierte: Sammle die Momente, in denen Du schon so etwas wie Erfüllung findest, wo immer das auch bei Dir sein mag: beim Hören von Musik, beim Zusammensein mit Menschen, die Dir wichtig sind, beim Erklettern eines Berges, beim Lesen eines Buches. Sammle diese Momente wie Edelsteine in Deiner Seele! Suche sie immer wieder neu! Und mach Dir zugleich bewusst: sie sind noch nicht das Ganze. Sie sind erst ein Vorgeschmack auf das, was Gott Dir zeigen will.
Das fünfte: Mach Dir klar, dass sich nicht alles in diesem Leben erfüllen kann und muss! Dass es Wünsche und Sehnsüchte gibt, die sich hier nicht erfüllen werden. Auch Dir werden Dinge zwischen den Fingern zerrinnen, nach denen Du Dich gesehnt hast. Und das kann sehr weh tun. Halte all Deine unerfüllten Sehnsüchte Gott hin! Halte ihm Deinen Schmerz hin und Deine Enttäuschung! Und vielleicht beginnt dann eine Stimme in Deiner Seele zu sprechen, die Dir sagt: Die Scherben, die jetzt vor mir liegen, die sind nicht das letzte. Da wartet noch was auf mich. Nicht die Erfüllung dieses einen Wunsches den muss ich loslassen. Aber etwas anderes, Größeres!
Und das Letzte: Teile Deine Sehnsucht mit anderen! Finde Menschen, mit denen Du darüber reden kannst! Such Dir eine Gemeinde, in der Deine Sehnsucht zur Sprache kommen kann! Im Grunde ist jeder Gottesdienst ein Ort, in dem das vorkommen kann und soll: unsere Sehnsucht nach Begegnung mit dem lebendigen Gott.
Ihr Lieben, unser Leben ist ein Leben des Glaubens und nicht ein Leben des Schauens, schreibt Paulus. Das ist so. Aber eines Tages werden wir nicht mehr fragen müssen, was das Ganze hier soll. Dann wird Gott die Bruchstücke unseres Lebens zusammenfügen zu etwas Neuem. Dann wird unser Herz Ruhe finden in ihm, wie Augustin das ausdrückt. Bis dahin lasst uns unter seiner Sonne leben und dem Sehnen in uns zuhören, das uns von ihm erzählt. Amen.

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