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Habgier
Wenn einer nicht genug zum Leben hat, dann nennt man das Armut. Wenn einer genug und noch mehr zum Leben hat, dann nennt man das Wohlstand.
Und wenn einer nicht genug bekommen kann, dann nennt man das Habgier.
In unserer Gesellschaft gehts ja ständig ums Haben. Oder besser: ums noch mehr haben. Zufriedenheit ist nämlich Gift für eine Konsumgesellschaft. Zufriedene kaufen ja nicht. Habgier heizt also die Wirtschaft an. Leider auch die Kriminalität. Und warum Habgier sonst noch gefährlich ist, weiß Badia, Raumausstatterin aus Köln:
O-Ton: Die eine Gefahr daran ist, dass ich als habgieriger Mensch nem anderen Menschen nichts abgeben kann. Also: ich horte selber Besitz, Reichtum oder was auch immer - und gönne es keinem anderen. Für sich selbst besteht halt die Gefahr darin, dass man das Verhältnis zu dem Wert der Dinge verliert. Sprecherin: Hütet euch vor aller Habgier, denn niemand lebt davon, dass er viel besitzt hat Jesus einmal gesagt und ist damit heute noch so aktuell, wie vor 2000 Jahren. Habgier ist immer noch ein Riesenproblem, das uns das Leben zur Hölle machen kann. Badia versucht mit der Gefahr, habgierig zu werden, so umzugehen:
O-Ton: Ich hüte mich davor, indem ich einfach täglich schätze, was ich habe vor allem die kleinen Dinge, die ich habe.
Sprecherin: Alexa Christ
Habgier
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