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"Burnout"-Syndrom: was man tun kann und wie man es vermeidet
Das "Burn out"-Syndrom war früher eine reine Managerkrankheit. Heute leiden auch ganz normale Menschen unter dem Gefühl, völlig erschöpft und ausgebrannt zu sein.
Christiane Vetter von der Evangelischen Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung weiß, was die Krankheit anrichten kann:
O-Ton: dass ein Mensch überhaupt nicht mehr schafft abzuschalten, runter zu kommen, zu entspannen, Schlaflosigkeit, chronische Müdigkeit, Herzprobleme können auftreten, Rückenschmerzen, Magen-Darm-Probleme. Um nur einige der körperlichen Symptome zu nennen. Im Endstadium kann ein Burnout einer Depression sehr ähnlich sehen .
Und spätestens dann sollte man zum Arzt gehen. Wenn die Diagnose tatsächlich "Burnout" heißt, dann Christiane Vetter:
O-Ton:
ist es dringend nötig aus dem Beruf rauszugehen und da reicht auch kein dreiwöchiger Erholungsurlaub, das ist manchmal eine mehrmonatige Krankschreibung die da notwendig ist es gibt dann auch die Möglichkeit eine Heilbehandlung oder psychosomatische Kur zu machen, wenn man wirklich an diesem Endpunkt ist, dann kann man das alleine nicht mehr, dann braucht man professionelle Hilfe.
Man kann einiges tun, dass es gar nicht so weit kommt: Öfter mal Nein sagen, Arbeiten an Kollegen abgeben, Ruhepausen in den Alltag einbauen. Sport als Ausgleich. Ein absolutes Tabu ist "arbeiten im Urlaub": O-Ton: Wer sein Blueberry oder iPhone dabei hat und immer erreichbar ist und täglich die beruflichen mails abruft, der ist nicht in der Lage, Abstand zu bekommen, den Kopf frei zu bekommen. dann ist man nämlich sofort wieder in dieser Tretmühle drin und kann sich nicht erholen.
Sprecherin: Alexa Christ
"Burnout"-Syndrom: was man tun kann und wie man es vermeidet
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