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Ethische Geldanlage - Beispiel Oikocredit
Schon mal was von "ethischer Geldanlage" gehört? Richtig reich werden kann man damit zwar nicht - aber es gibt ein paar Zinsen und obendrauf das gute Gefühl,
dass das angelegte Geld auch wirklich sinnvoll eingesetzt wird. So zum Beispiel bei "Oikocredit". Die Idee für diese internationale Entwicklungsgenossenschaft entstand vor über 30 Jahren im Ökumenischen Rat der Kirchen. Seitdem hat sich die Geschäftsidee bewährt. Wie sie funktioniert, erklärt Florian Grohs von Oikocredit Deutschland:
O-Ton 1: "Also Oikocredit nimmt das Geld der Anleger und vergibt Kredite in den Entwicklungsländern an verschiedenste Produktionsprojekte. Das sind zum Beispiel ne Kaffeegenossenschaft aus Costa Rica, aber es kann auch ne Mikrofinanzorganisation sein, die dann wiederum Kleinkredite an arme Menschen vergeben, damit die ihr Leben verbessern können."
Sprecherin: Allein über den Westdeutschen Förderkreis haben mehr als 600 Kirchengemeinden und Landeskirchen Geld bei Oikocredit angelegt. Das ist für sie Glaubenssache: Nicht Gewinnmaximierung ist das oberste Gebot, sondern dass Menschen mit diesem Geld etwas für ihre Existenz schaffen können. Auch Privatpersonen können bei Oikocredit Geld anlegen, erklärt Florian Grohs:
O-Ton: " Das macht man in Deutschland, indem man Mitglied in einem Förderkreis wird. Dann kann man einen Genossenschaftsanteil von 200 Euro kaufen, und hat in den letzten Jahren eine Dividende von 2 Prozent maximal bekommen."
Sprecherin: Alexa Christ
Ethische Geldanlage - Beispiel Oikocredit
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