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Bravo, mach was
Dass sich junge Leute hauptsächlich mit sich selbst beschäftigen, ist für Ältere klar. Früher war die Jugend engagiert, heute hängt sie ab.
Früher ging die Jugend auf die Straße, gegen Atomkraft, für Frieden und so weiter, heute geht sie in die Disco. Oder, mangels Mäusen, in den Kaufhof zum Klauen. Jugend interessiert sich vor allem für Schrott. Ein Blick in die BRAVO beweist es. Und, hoppla, mittendrin: Große BRAVO-Aktion: Mach was! Es ist so einfach, Gutes zu tun. Jetzt bist Du dran! Du hilfst anderen, setzt Dich für Mensch, Tier und Umwelt ein? Erzähl uns Deine Geschichte. Wir sind schon gespannt!
Tatsächlich zeigen nicht nur die bekannte Shell-Jugendstudie, sondern auch aktuelle Umfragen: Die 12- bis 18jährigen heute sind sozial so engagiert wie lange nicht mehr. Dass sie viel mit sich selbst zu tun haben, ist kein Widerspruch dazu, dass sie sich für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Eigentlich ist das auch gar nicht erstaunlich. Junge Leute, die von den Älteren mit schlechten Schulen und schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt versorgt werden, haben früh lernen müssen, die Sachen selbst in die Hand zu nehmen.
Junge Leute machen was. Sie setzen sich ein für Mensch, Tier und Umwelt. Sie tun viel Gutes. Sie tun es bloß anders, als die älteren Meinungsführer es gern hätten. Am liebsten ganz ohne die berufsmäßigen Wohltäter und Menschheitsbeglücker. Und warum eigentlich nicht?
Sprecherin: Alexa Christ
Bravo, mach was
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