Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

09.03.11, Kerstin Hanke

Schluss mit faulen Ausreden

Jetzt ist wieder „Schluss mit Lustig.“ "Schade" sagen die einen – "Gottseidank" die anderen. Am Aschermittwoch geht der Karneval zu Ende, und die Passionszeit fängt an.

 Sie erinnert an die Leidenszeit von Jesus. Wie er verraten, verhaftet und verurteilt wurde. Wie er gekreuzigt wurde, starb und  am Ostermorgen wieder von den Toten auferstanden ist.

40 Tage dauert die Passionszeit. Das sind sieben Wochen und das Ganze wird auch Fastenzeit genannt. Jedes Jahr  nehmen viele das ernst und fasten. Von Aschermittwoch bis Karsamstag verzichten sie  zum Beispiel auf Alkohol oder Süßigkeiten, auf Zigaretten oder auf ihre geliebten Kartoffelchips. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und jeder entscheidet für sich, auf was er verzichten will. Entstanden ist die Idee dazu in den 80er Jahren - in einer Kneipe.  Im Laufe der Jahre ist daraus eine bundesweite Bewegung unter dem Motto "Sieben Wochen Ohne" geworden.  In jedem Jahr macht die ungewöhnliche Fastenvorschläge.  2011 kann man sich einer echten Herausforderung stellen. „Sieben Wochen ohne Ausreden“  ist dies Jahr das Motto. Also kein „Das war ich nicht.

Schuld sind immer die andern.  Oder das Wetter, oder die Technik.  Also. Sieben Wochen lang  Schluss mit faulen Ausreden.

Mal schauen, was sich verändert in diesem Land: Wenn Leute mal öfter sagen:
Ich war es.  

Sprecher: Daniel Schneider

Audiobeitrag Schluss mit faulen Ausreden


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