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Zukunft und Konsum
Fragt man Yannick nach seinen Zukunftsperspektiven, denkt er zunächst an das Stichwort Konsum. Für ihn ist einkaufen nämlich nicht nur gut und selbstverständlich.
Sondern eher eine Zukunftsbedrohung.
O-Ton Yannick: Also wie wir die Umwelt selber zerstören für unseren Konsum. Weil wir einfach viel zu viel konsumieren und vieles von den Sachen, die wir übertrieben produzieren, gar nicht gekauft werden, sondern einfach weggeschmissen werden.
Sprecher: Für Yannick hat deshalb der Gang in den Supermarkt etwas mit der Zukunft unseres Planeten zu tun. Mit dem eigenen Leben. Er erklärt das an einem einfachen Beispiel:
O-Ton Yannick: Wenn man jetzt z.B. die billigsten Fischstäbchen holt, hat man zwar so wenig Geld wie möglich ausgegeben, kann sich noch mehr Sachen kaufen, aber man kann sich auch einfach z.B. Fischstäbchen für 50 Cent mehr kaufen, und hat dafür dann welche aus nachhaltiger Fischerei und nicht einfach blind konsumiert.
Sprecher: Verantwortung übernehmen - selbst beim normalen Einkauf. Auch unbedacht gekaufte Fischstäbchen gefährden Fischarten und das Gleichgewicht der Natur. Ziemlich anspruchsvoll, was Yannick da fordert. Anspruchsvoll, aber offenbar nötig, wenn wir das Leben der nächsten Generationen auf diesem Planeten nicht aufs Spiel setzen wollen. Yannick wünscht sich:
O-Ton Yannick: Dass wir bewusster konsumieren. Dass wir nicht mehr einfach in den Supermarkt gehen und kucken, das sieht lecker aus, das kauf ich, sondern, dass wir auch mal überlegen, was ist das, was ich da kaufe?
Sprecher: Daniel Schneider
Zukunft und Konsum
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