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Weihnachten
Dass es nun bald Weihnachten wird, liebe Hörerinnen und Hörer, das können wir nun gar nicht mehr übersehen.
Keiner kann sich dem entziehen, auch wenn man mit Weihnachten und all dem eigentlich nichts zu tun haben will, ja selbst dann, wenn dieses christliche Fest einem nichts sagt. Wenn es dunkel wird, leuchten die Lichterketten. Überall stehen Weihnachtsbäume. In vielen Geschäften läuft weihnachtliche Musik. In den Schaufenstern liegen Weihnachtsdekorationen aus und erinnern an die Geschenke, die gekauft werden sollen. Selbst wenn Sie sich zuhause einigeln würden und nicht aus der Wohnung gingen, würde Ihnen bestimmt durch das Radio, das Fernsehen, durch die Zeitung oder das Internet klargemacht, dass es nun weihnachtet. Ob Sie es also wollen oder nicht, Weihnachten hat uns alle auf die eine oder andere Art im Griff. Was wird denn da überhaupt gefeiert und was bedeutet Weihnachten? Dass viele Menschen das gar nicht wissen, ist eigentlich erstaunlich. Immerhin ist für 79 Prozent aller Deutschen Weihnachten ein wichtiges Familienfest. Dieses Fest hat auf jeden Fall etwas mit Licht zu tun. In den kürzesten Tagen des Jahres sehnen wir uns danach, dass die Dunkelheit nicht zu lange dauert, dass das Sonnenlicht wieder zunimmt. Schon in der Adventszeit werden die Lichter langsam mehr, bis es schließlich vier Kerzen sind, die auf dem Adventskranz brennen. Am Heiligabend dann steht in vielen Wohnungen ein strahlender Weihnachtsbaum. Sie werden sich sicher an den Weihnachtsbaum in Ihrer Kindheit erinnern und an die Geschenke, die es gegeben hat. Das Licht, das gehört zu Weihnachten auf jeden Fall dazu. Sie und ich, wir kennen das, der Wunsch, dass die Dunkelheit weicht und das Licht kommt. Der erste Bote des neuen Tageslichtes ist der Morgenstern. Mit ihm wird der verglichen, der an Weihnachten geboren worden ist, Jesus. In einem Adventslied heißt es über ihn:
Sprecherin: Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen, dem hellen Morgenstern! Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.
Von diesem Licht des Morgensterns, das den Beginn des neuen Tages ankündet, handelt Weihnachten. Vor 2000 Jahren wird am Rand des römischen Reiches ein Kind geboren, das bekommt den Namen Jesus. Sein Leben und sein Sterben haben die Welt verändert, weil er Gottes Sohn ist. In ihm vereinen sich Gott und Mensch. Milliarden von Menschen haben sich im Laufe der Zeit von dieser Geburt in Bethlehem beeindrucken lassen, haben geglaubt, dass Jesus in die Welt gekommen ist, um die Welt zu retten. Sein Licht scheint bis heute und erreicht auch uns. In der Adventszeit bereiten wir uns auf Weihnachten vor. Nicht nur, indem wir Geschenke besorgen für die, die wir gerne haben. Oder indem wir eine Kerze anzünden und uns an dem Licht erfreuen. Das gehört alles auch dazu. Es geht an Weihnachten aber auch um die Frage: Wie gehe ich mit diesem göttlichen Licht um? Lass ich es auch durch mich aufscheinen in unserer Welt? Wir gehen auf Weihnachten zu. Auf unserem Weg können wir mit einem Gebet mit Gott sprechen: Herr, Du weckst Freude bei denen, die auf dich warten. Doch wie sollen wir dir begegnen? Entzünde in uns dein Licht, damit wir das, war dir Freude bereitet, erkennen und in die Tat umsetzen. Wir bitten dich für uns und alle, die mit uns gehen, dass wir dein Licht nicht aus den Augen verlieren.
Weihnachten
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