Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

12.07.10, Beate Raguse

Jugendtelefon

Sprecherin: Der Name: Jugendtelefon. Die Idee: Jugendliche, die Nöte und Probleme haben treffen auf junge Gesprächspartner. Der Ort: die Telefonsseelsorge in Krefeld.

Im Dienst: André, Jenny, Kilian und Melanie.

O-Ton:  Ich rede einfach gern mit den Jugendlichen. Ich find die Gespräche immer sehr interessant und es macht mir Spaß, aus denen alles rauszukitzeln und die dahin zu bringen Sachen zu erzählen, wo die sich vorher nicht getraut haben.

Sprecherin: Über Schulprobleme und Liebeskummer, Missbrauch, Suizidgedanken oder Ärger im Freundeskreis sprechen die anonymen Anrufer. „Jeder kann anrufen“, erklärt Andre.
 
O-Ton: Selbst wenn er nur so mal jemanden zum Reden braucht, weil bei uns gibt es keine kleinen oder großen Probleme. Was  für mich ne Banalität sein kann, da kann für einen anderen ne Welt dran zerbrechen, Wichtig ist, dass er sich schlecht fühlt dadurch, dass er sich da verloren fühlt oder ähnliches.

Sprecherin: Eine Psychologin steht im Hintergrund bereit, wenn ein Gespräch mal zu schwierig wird. Bevor jemand aber ans Jugendtelefon darf, wird er ein Jahr darauf vorbereitet:  André hat vor allem eins dabei gelernt.

O-Ton: Selbsterfahrung, ganz viel feststellen, was hat man eigentlich selber, wie nimmt man gewisse Dinge auf, wie kann man die bewältigen und damit umgehen, weil das auch zentral und wichtig ist, um überhaupt mit den Leuten am Telefon arbeiten zu können.

Sprecherin: Rufnummern und Beratungszeiten im Internet unter www.jugendtelefon.org.

Sprecherin: Alexa Christ

Audiobeitrag Jugendtelefon


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