|
Weltfrauentag - Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden
Heute ist der Internationale Frauentag. Anlass mal wieder nach den Rechten von Mädchen und Frauen zu gucken.
Wie allen Bereichen des öffentlichen Lebens tut es auch der Kirche gut zu fragen: Was machen eigentlich Mädchen und Frauen bei uns? Die evangelischen wie die katholischen Kirchen haben sich gewiss nicht mit Ruhm bekleckert in Sachen Emanzipation. Immerhin dürfen seit 1991 überall in den evangelischen Kirchen Deutschlands Frauen Pfarrerin werden So selbstverständlich ist das alles also doch noch nicht. Auch ein Blick in die Bibel hilft auf den ersten Blick nicht weiter; auch dort finden sich frauenfeindliche Sprüche.
Aber es finden sich ebenso Ideen und Gedanken zur Gleichheit der Geschlechter, Geschichten von starken Frauen. Zum Beispiel von Deborah. Deborah war Richterin in Israel. Was sie um sich herum an Leid und Unrecht mitbekommt, bringt sie auf die Beine. Sie ergreift die Initiative und bittet den Feldherrn Barak um Hilfe. Gemeinsam rufen sie zum Widerstand auf und bekämpfen die Feinde. In der Bibel gibt es ein Loblied auf ihre mutige Tat: Still war es bei den Bauern, ja still in Israel, bis du, Deborah, aufstandest, bis du aufstandest, eine Mutter in Israel!
Eine mutige Frau, diese Deborah, die öffentliche Verantwortung wahrnahm und sich für das Wohl ihres Volkes einsetzte.
Sprecherin: Alexa Christ
Weltfrauentag - Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden
|