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Familie und Beruf - das geht nicht
Ich kann sie nicht mehr hören diese Lüge. Die überall verbreitet wird. Zuallererst von den Politikern, den Rechten wie den Linken, der Wirtschaft, den Kirchen,
der Frauenbewegung gibt es die eigentlich noch ich kann sie nicht mehr hören, die Lüge, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Nein , nein und nochmals nein. Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren. Wie auch? Wie soll eine Frau voll arbeiten, wenn es keine oder keine bezahlbaren Betreuungsplätze für unter Dreijährige gibt. Wenn bereits in der Grundschule erwartet wird, dass Eltern die Hausaufgaben ihrer Kinder begleiten. Weil sie überfordert sind: der offene Ganztag und der Hort.
Wie soll das gehen Vollzeitjob und Kinder? Wenn eine alt gediente Grundschulleiterin sagt: Bevor sie ihr Kind aufs Gymnasium schicken, überlegen sie sich, ob sie das leisten können.
Da läuft doch irgendwas falsch. Wenn gut ausgebildete Frauen jetzt auf Teilzeit gehen, damit ihre Kinder die Schule schaffen und nicht schon in der zweiten, der vierten oder der siebten Klasse drohen, zu scheitern. Wo bitte schön ist da die Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
Seid fruchtbar und mehret euch, heißt es in der Bibel. Die Frauen tuen es aber nicht mehr. Und das ist ein Problem. Zumindest in Deutschland. Zu lösen ist es aber nicht mir einer Lüge. Mit der Lüge als könne man voll berufstätig sein und ganz selbstverständlich nebenbei Kinder groß ziehen. Zu lösen ist es nur mit der Anerkennung dessen was ist.
Es ist eben so: Kinder brauchen ihre Eltern, Kinder brauchen Begleitung, bei den Hausaufgaben und allem anderen. Sie brauchen Zeit, Liebe, Zuwendung und Wärme. Und weil das so ist, sollte das auch gesagt werden. Und zwar öffentlich. In der Bibel: steht Du sollst nicht lügen.
Also bitte schön: Die Herren und Damen der Politik und sonstiger Institutionen. ´Sagt es den Frauen ins Gesicht. Überlegt es auch gut, ob ihr Kinder bekommt. Denn de facto heißt das: Stellenreduktion oder ganz raus aus dem Job. Unser Bildungssystem funktioniert nur, wenn Eltern mit ihren Kindern lernen. Und wir brauchen sie dringend - gut ausgebildete Fachkräfte. Unsere Gesellschaft braucht sie, die Wirtschaft, das Gesundheits,- das Bildungswesen.
Du sollst nicht lügen- seid doch ehrlich zu den werdenden Müttern. Und schenkt den Müttern die Anerkennung, die sie verdient haben. Suggeriert ihnen nicht, als sei beides zu schaffen, Kinder und Vollzeitjob, Kinder und Karriere. Denn das führt nur zu Heerscharen von frustrierten Müttern, die irgendwann zusammenbrechen und depressiv werden. Weil sie sich als gescheitert ansehen, weil sie nicht das schaffen, was angeblich zu schaffen ist, obwohl frau es gar nicht schaffen kann. Denn es gibt sie nicht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Familie und Beruf - das geht nicht
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