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Jesus really died for me
Er ist wieder da: Robbie Williams. Nach all den Drogenexzessen, Allienvorstellungen und Skandalen ist er wieder ganz oben auf.
Und hat auch gleich wieder einem Ohrwurm in den Charts. Immer wieder singt Robbie da diesen einen Satz: "Your Jesus really died for me", auf deutsch "Dein Jesus ist wirklich für mich gestorben". Ich verstehe noch nicht so ganz, was Robbie damit sagen will. Zitiert er das nur, weil es gut klingt, oder ist es eine ernste Lebensbilanz? Genau diesen Satz höre ich sonst nicht bei Konzerten, sondern vom Pastor in der Kirche: Jesus ist für dich gestorben.
Ein Satz, der mich immer stört und ärgert. Was heißt das eigentlich: Wie kann Jesus für mich gestorben sein, wenn wir uns nicht mal persönlich kennen und wenn ich am Ende doch noch selbst sterben muss? Ein Satz, der mich aber auch nicht loslässt: Jedesmal habe ich eine neue Idee, was er bedeuten könnte. Zum Beispiel diese:
Da hat einer sein Leben eingesetzt, um all das auszuwetzen, was ich in meinem Leben nicht gebacken kriege. Da war einer ganz unten, damit ich trotz meiner Fehler und Macken bei Gott ganz oben mitspielen kann. Da hat einer konsequent geliebt und den menschenverachtenden Zynikern bewiesen: Ihr gewinnt nicht.
Wer weiss, vielleicht hat genau das auch Robbie Williams wieder auf die Beine geholfen.
Sprecherin: Alexa Christ
Jesus really died for me
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