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Money
Intro: Kassen- und Geldgeräusche - Autorin: Geld regiert die Welt. Das wissen wir nicht erst seit der Wirtschaftskrise.
Geld ist nicht alles, halten Reiche dagegen, die sich und vor allem andere beruhigen wollen. Oder arme Schlucker, die ihre Situation irgendwie schön reden müssen. Geld ist nicht alles, der Spruch könnte auch von weltfremden Zeitgenossen stammen, die nur nach höheren Werten streben und dabei die Wirklichkeit aus dem Blick verlieren. Zwar ist Geld wirklich nicht alles, aber der Spruch ist alles andere als ein Trost, denn: ohne Moos nix los!
Musik: Money, it´s a gas. Grab that cash with both hands and make a stash. New car, caviar, four star daydream, think Ill buy me a football team. Geld ist ein Treibstoff. Greif dir das Bare mit beiden Händen und versteck es. Neues Auto, Kaviar, 4-Sterne-Tagtraum. Ich glaub, ich kauf mir ein Fußballteam.
Autorin: Die britische Rockband Pink Floyd besingt in ihrem Lied Money die Erkenntnis: Geld hat etwas mit Geltung zu tun. Wer Geld hat, der gilt etwas in unserer Gesellschaft.
Doch die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst ohne Geld! (Jesaja 55,1) So lädt die Bibel ein und meint keine bargeldlose Zahlung. Sondern ein göttliches Versprechen: bei Gott werden wir einst alle satt - sogar ohne Geld. Gott gibt ohne Bezahlung, ohne Gegenleistung. Bei Ihm zählen weder Geld noch Gut. Der Reiche kann sein Ansehen nicht erkaufen. Sein Geld ist nur bedrucktes Papier.
Musik: Money, it´s a crime. Share it fairly but don´t take a slice of my pie. Money, so they say, is the root of all evil today. But if you ask for a raise it´s no surprise that theyre giving none away. Geld ist ein Verbrechen. Teil es gerecht, aber nimm kein Stück von meinem Kuchen. Geld, so sagt man, ist die Wurzel allen Übels heutzutage. Aber wenn du nach mehr Lohn fragst, sei nicht überrascht, sie geben nichts davon ab.
Autorin: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt (vgl. Mk 10,25), warnt Jesus, denn er sieht die Gefahr, sich an die Macht des Geldes zu verkaufen. Jeder von uns hat seinen Preis. Vielleicht ist Geld die Wurzel manchen Übels, doch ein Verbrechen wie Pink Floyd es singt - ist es sicherlich nicht. Vielmehr kann Geld auch eine Quelle des Segens sein.
Man kann nicht Gott dienen und dem Mammon, heißt es. Aber: Gott dienen mit dem Mammon. Und das bedeutet: Geld als eine Gabe Gottes betrachten, die wir in Seinem Sinne anlegen. Nicht nur für uns selbst, sondern immer auch für andere, die es nötig haben. Das bringt die meisten Zinsen. Denn bei Geld hört die Freundschaft nicht auf. Gerade damit kann sie anfangen.
Musikinformationen: Pink Floyd, Money, CD: Dark side of the moon, Track 5, keine LC-Nr., (623), EMI Records 1973.
Money
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