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Die Snowboarder
Neulich war ich mit meinem Kumpel Lele in der Schweiz: Snowboarden. Da hat es nachts geschneit und wir hatten am nächsten Morgen richtig guten Neuschnee.
Wir sind auf die Piste morgens früh und haben dann abseits ein Gebiet gesehen, das überhaupt noch gar nicht befahren war. Wo so richtig der Neuschnee noch lag. Dann sind wir rechts von der Piste ab und in dieses Gebiet gefahren. Da war schon ein, zwei Spuren, aber ansonsten war der Schnee unberührt.
Wir sind dann schön gecruist. So im Schnee über Kuppen drüber. Das hat richtig gerockt. Irgendwann kam eine Kuppe, die konnten wir nicht einsehen Die anderen Spuren ging davor etwas links vorbei. Wir dachten: Komm egal, wir fahren geradeaus. Da ist bestimmt noch schöner Schnee dahinter.
Kumpel Lele war ein bischen weiter vorne, erreicht diese Kuppe. Plötzlich dreht er sich um, schmeißt sich in den Schnee und zeigt mir so: Anhalten! Ich halte an, denke: Was ist denn jetzt los? Gehe dann ein paar Meter zu ihm und da habe ich nicht schlecht gestaunt. Denn hinter der Kuppe ging es gerade ab ins Tal. Da war eine Felswand. Da ist mir klar geworden, was für ein Risiko wir da eigentlich eingegangen sind. Klar, dass hat schon ziemlich gerockt und hat echt Spaß gemacht. Aber dafür sein Leben aufs Spiel zu setzen? Irgendwie ist es das nicht.
Ich gucke so rüber zu Lele, und der grinst und sagt nur: Gut, dass wir so einen aufmerksamen Schutzengel haben.
Sprecher: Gernot Hoersch
Die Snowboarder
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