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Sieben Wochen ohne
Das Plakat zeigt einen Jungen. Mit dem Rücken zum Betrachter steht er auf einem Drei-Meter-Brett. Das rechte Bein nach vorne, die Hand geballt.
Tu ich´s oder tu ich's nicht? So wirbt die Evangelische Kirche für die Fastenaktion Sieben Wochen ohne.
Mit Erfolg. Seit Aschermittwoch machen etwa zwei Millionen Menschen mit. Sie haben sich entschieden, einen überschaubaren Zeitraum probeweise ohne Süßes, Play-Station oder Alkohol aus zukommen. Und zu gucken, wie ihnen das bekommt. Nicht um hart gegen sich selbst zu sein und schlimmstenfalls schlecht gelaunt durch die Gegend zu laufen. Sondern um zu erleben, ob in ihrem Leben etwas leichter wird, ob sie entspannter werden oder unabhängiger. Wenn einer nicht um sieben zu Hause sein muss, um seine Lieblingsserie zu sehen, oder eine aufs Rauchen verzichtet, auch wenn's schwer fällt.
Für alle, die was Neues probieren wollen, schlagen die Veranstalter in diesem Jahr Sieben Wochen ohne Zaudern vor. Kauf ich mir dieses Handy? Oder doch das andere? Frage ich sie? Oder frage ich sie nicht? Melde ich mich endlich zum Salsa an? Sicher: manche Entscheidungen wollen gut durchdacht sein. Doch manches Grübeln, Abwägen, Zaudern ist unnütz, frisst Zeit, macht unzufrieden. Dann heißt es: Bekenne dich. Sei mutig! Lebe das Leben! Mehr zur Aktion gibt es unter: www.7wochenohne.de
Sprecher: Michael Birgden.
Sieben Wochen ohne
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