Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

23.02.09, Claudia Maier

Obama

Ich bin Barack Obama. Übers Internet habe ich mir eine Maske bestellt und werde einen Tag der „mächtigste Mann der Welt“ sein, natürlich am Rosenmontag.

Abends will ich mit George Bush anstoßen. Der kann es bestimmt brauchen. Zu mir sind bestimmt alle nett und werden mir zur Präsidentschaft gratuliert.

Als ich gestern die Maske anprobiert habe, hatte ich fast das Gefühl, die Erwartungen, die auf dem echten Obama liegen zu spüren: Change! Gleichzeitig wird es bestimmt super, die Freude über den ersten afroamerikanischen US Präsidenten zu erleben.

Dem Obama Hype konnte in den letzten Wochen wohl niemand entgehen. Überall auf der Welt kann man die verrücktesten Fanartikel kaufen: In Kenia gibt es Obama Bier und in Amerika Obama Eiskrem. Überrascht sehe ich all diese Produkte und frage mich, wer das kauft. Warum habe ich die Maske gekauft? Warum reagieren die meisten Menschen so positiv auf ihn? Und was habe ich mit dem US Präsidenten zu tun?

Mich fasziniert seine Energie: Ja, es ist eine schwere Zeit, aber wir schaffen das. Als Quelle seiner Hoffnung nennt Obama unter anderem seinen Glauben. In einem Interview beschreibt er es so: „Glaube ist eine aktive, greifbare Kraft in dieser Welt, eine Quelle der Hoffnung.“

Sprecherin: Christiane Birgden

Audiobeitrag Obama


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