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Nie mehr
Nie mehr! Nie mehr spiele ich mit dir; und du bist auch nicht mehr mein Freund. Mein Patenkind Jule macht ein beleidigtes Gesicht, weil sie beim Kartenspiel veroren hat.
Zehn Minuten später ist schon wieder alles vergessen. Lachend tobt sie mit mir durch den Garten.
Nie mehr! Wie schön wäre es, wenn diese zwei Wörter immer eine Halbwertzeit von zehn Minuten hätten. Aber je älter wir werden, desto länger dauern die Streitigkeiten. Manchmal führen sie sogar zum Bruch und ein nie mehr wird tatsächlich zu einem für immer.
Aber mag es mir noch so gegen den Strich gehen: es gibt keine Welt ohne Streit. Und das liegt nicht nur am anderen, sondern immer auch an mir! Ich schaffe es einfach nicht, immer nur gut und friedfertig zu sein. Zum Glück gibt es aber einen, bei dem dieses nie mehr ganz anders klingt, und bei dem es tatsächlich für immer gilt. Gott! Nachzulesen in der Bibel, ganz am Anfang nach der Sintflut.
Sprecher: Nie mehr will ich die Erde bestrafen, nur weil die Menschen so schlecht sind! Nie mehr will ich alles Leben auf der Erde vernichten, wie ich es getan habe. Von jetzt an gilt, solange die Erde besteht: Nie werden aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Sprecherin: Warum? Weil Gott nicht aufhören kann zu lieben.
Sprecherin: Christiane Birgden Sprecher: Michael Birgden
Nie mehr
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