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Die Letzten werden die Ersten sein
Olympia.. Die besten Sportler und Sportlerinnen wollten nur eins: Nicht nur dabei sein, sondern ganz vorn dabei sein. Erster sein. Dabei ist doch klar: Die Mehrzahl von ihnen
hat verloren.
Aber Wettkämpfe können auch anders gewonnen werden. Wie vor acht Jahren bei einem Hürdenlauf in Seattle. Neun Athleten, alle mental und physisch auf den Punkt vorbereitet, standen an der Startlinie zum 100m Hürdenlauf. Der Schuss fiel und das Rennen ging los.Aber schon auf den ersten Metern stürzte der erste und verletzte sich an der Hürde. Die anderen Acht bekamen das mit; sie hörten, wie er weinte. Sie wurden langsamer und schauten sich um
Der zweite stoppte und kam zurück. Dann der dritte und der vierte. Jeder der acht Athleten
Sie halfen dem Verletzten auf
und dann liefen alle neun Athleten Schulter an Schulter zusammen an die Ziellinie.
Und der Applaus schien nicht mehr enden zu wollen. Und die Athleten strahlten. Sie waren alle geistig öder körperlich behindert. Was aber ihrem sportlichen Ehrgeiz keinesfalls gemindert hat. Aber sie um so mehr aufmerksam gemacht hat für die Handicaps im Leben. Weil wir tief in uns drin alle wissen, dass das Wichtigste im Leben nicht darin besteht, für sich selber zu gewinnen.
Das wichtigste im Leben ist, anderen zu helfen, um gemeinsam zu gewinnen. Selbst dann, wenn dies bedeutet, langsamer zu werden und das eigene Rennen zu unterbrechen.
Die Bibel bringt das so auf den Punkt: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Sprecherin: Christiane Birgden
Die Letzten werden die Ersten sein
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