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Für den Weg nach Oben gilt: Verstecken gilt nicht. Und stehen bleiben ist ganz schlecht. Beweglichkeit ist angesagt.
Und die Bereitschaft, sich zu verändern. Die entsprechende Leistung mal vorausgesetzt. Wie gesagt: alles für den Weg nach Oben, für den Erfolg , die Karriere. Man muß entscheiden. Und das ziemlich früh. Glauben viele. Denn, so die Überzeugung, Erfolg sei nicht allein das Ergebnis der eigenen Leistungen, sondern planbar. Also Folge richtiger, - und damit im Nachhinein kluger, Planung. Dennoch: so verständlich der Wunsch nach Planungssicherheit ist, letztlich bleibt sie Illusion, denn: Ungeplante und nicht vorhersehbare Ereignisse spielen für Karriereverläufe eine entscheidende Rolle. Ihr Einfluß wird enorm unterschätzt. Sagt John Krumholtz, Psychologieprofessor.
Mit anderen Worten: Mann und Frau haben es dann letztlich doch nicht in der Hand. Dennoch entscheidend bleibt, sich zu zeigen. Sein Talent, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, wie Jesus sagt. Damit ist nun nicht unbedingt der schnellste Weg in die nächste castingshow gemeint. Allerdings selbstbewußt zu sein, so wie ich bin: mit allen Begabungen und dem, was mir nicht liegt.
Risikobereitschaft heißt das Neudeutsch.
Nur: es ist ein Unterschied, ob die Last aller Unwägbarkeiten allein auf mir liegt oder ich bereit bin, mich als der zu zeigen, der ich bin und darauf hoffe, das Gott trägt, was ich nicht tragen kann.
Auch auf dem Weg nach Oben.
Sprecherin: Christiane Birgden
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