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Das 2. Gebot: Du sollst Dir kein Bildnis machen
Gott?! Vielleicht so eine Art Verschnitt zwischen Albert Einstein und dem Weihnachtsmann. So stellt sich Klaus Gott vor.
Wenn Klaus seine Schwester fragt, wie sie sich Gott vorstellt, sie ihre CD mit buddhistischer Meditationsmusik etwas leiser stellt und tief in sich hineinblickt, antwortet sie weise: Gott? Gott ist das Sein schlechthin.
Seine Oma erzählt lieber von einer Statue, die sie einmal in Berlin gesehen hat. Die Statue ist von Käthe Kollwitz und zeigt eine übergroße Mutter, die beschützend ihre großen, kräftigen Arme um ihre Kinder legt. Seine Oma denkt dabei an den Krieg und an die Nachkriegszeit.
Klaus Vater ist da ganz pragmatisch: Gott ist für ihn so eine Art genialer Uhrenmacher. Gott hat das große Uhrwerk Welt in Gang gesetzt und jetzt, meint sein Vater, müssen wir das Beste draus machen.
Fragt Klaus seinen Bruder Georg, den, der immer so vehement seine Meinung vertritt und zu allem was bestimmtes und provokantes zu sagen hat, wird der auf einmal zaghaft: Ich hoffe, Gott liebt mich so, wie ich bin.
Und was sagt Gott selbst dazu?
Ich stelle mir vor, wie sie sich,eine junge Frau mit weißem Rauschebart in ihrem Ohrensessel entspannt zurücklehnt, den Dreck vom Erschaffen der Menschen noch unter den Finger-nägeln und weise lächelt:
Du sollst dir keine Bildnis von Gott machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was o-ben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist.
Sprecherin: Christiane Birgden _________________________________________________________ Das 2. Gebot Du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist.
Das 2. Gebot: Du sollst Dir kein Bildnis machen
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