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Das 3. Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen
Es gibt sie! Wunder: Das Ende der Apartheid, der Rassentrennung in Südafrika zum Beispiel. Es war ein Wunder, dass das Ende so erstaunlich gewaltfrei abgegangen ist.
Und das war nicht leicht gewesen. Diejenigen, die die Apartheid beibehalten und diejenigen, die ein demokratisches, freies Südafrika wollten beide Seiten beriefen sich auf Gott: In Gottes Namen war die Apartheid entstanden, so sagten die einen, Gott wolle die Trennung von Weißen und Schwarzen. Nein, sagten die anderen. Das ist Unrecht. In Gottes Namen standen die Gegner der Apartheid auf , wie z.B. Bischof Desmond Tutu: Wir sind alle Kinder Gottes, so sagte er, und deshalb hat jeder, egal, ob schwarz oder weiß, das Recht auf ein Leben in Freiheit.
Nach einem langen Prozess der Versöhnung ist es in Südafrika ruhiger geworden, Schwarze und Weiße leben mittlerweile friedlich neben- und miteinander.
Anfeindungen und Ausgrenzungen im Namen Gottes gibt es immer noch. Immer wieder wird der Name Gottes missbraucht, um andersartige Menschen zu diffamieren. Nicht nur in Südafrika. Im Namen Gottes werden Menschen angefeindet, aus den Kirchen ausgegrenzt oder einfach von sogenannten Gutmenschen ignoriert.
Gott hat uns geboten, seinen Namen nicht zu missbrauchen. Aber er hat uns auch gesagt, wann wir in seinem Namen reden dürfen: Zum Beispiel dann, wenn Menschen andere ausgrenzen, wenn Menschen anderen Unrecht antun, wenn Menschen andere zu Feinden erklären.
Sprecherin: Christiane Birgden __________________________________________________________________________ Das 3. Gebot Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
Das 3. Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen
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