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Gespräche mit Gott
Autorin: Durch einen Autounfall verliert er alles. Job, Geld, Wohnung und zuletzt seine Selbstachtung. Neale Donald Walsch schlägt ganz unten auf. Er ist obdachlos.
Lebt vom Dosenpfand. Wühlt im Müll nach Essbaren. Und schreibt einen zornigen Brief an Gott. An den größten Schikanierer aller Zeiten. Auf seine gehässigen Zeilen will er unerwartet eine Antwort bekommen haben.
O-Ton: Bist du jetzt bereit? Willst du wirklich eine Antwort auf all die Fragen, die du gestellt hast? Oder willst du nur Dampf ablassen?
Autorin: Gott spricht zu Neale Walschs Erstaunen mit dessen eigener Stimme:
O-Ton: Ich weiß, was du jetzt denkst und ich spreche mit allen immer in ihrer eigenen Stimme? Die Frage ist nicht, mit wem ich rede, sondern wer zuhört?
Autorin: Walsch hört zu. Und er schreibt auf, was er hört. Die Antworten füllen immer mehr Blätter. Aus den Blättern wird schließlich das Buch, Gespräche mit Gott. Ein Bestseller. Es wird in 34 Sprachen übersetzt, und verkauft sich allein in Deutschland über 1,5 Millionen Mal. Zur Zeit läuft in den Kinos der Film zum Bestseller. Er erzählt die moderne Hiob Geschichte samt Happy End. O-Ton: Walsch: Ehrlich gesagt mache ich mir Sorgen, was die Leute dazu sagen könnten, wenn ich erzähle, dass ich Gespräche mit dir führe.
O-Ton: Gott: Sich Sorgen zu machen ist eine Aktivität des Geistes, der seine Verbindung mit mir- Gott- nicht versteht
Autorin: Dank Gott begreift Walsch: Angst und Sorgen sind die Fesseln unseres Lebens. Die Lösung heißt Liebe.
O-Ton: Brauchst du die Angst, um das zu sein, zu tun und zu haben, was an sich richtig ist? Muss dir gedroht werden, damit du gut bist ? Liebe ist die höchste Energie. Liebe ist alles. Aber in schwierigen Zeiten. In Zeiten der Sorge, des Zweifels oder der Angst, zieht ihr es vor, das zu vergessen.
Autorin: Nicht nur im Film, sondern auch im wirklichen Leben ist Walsch als Vortragsreisender unermüdlich unterwegs, um den Menschen dies zu sagen:.
O-Ton: Walsch: God speaks to human beings ALL the time. Ordinary people like you and me.
Autorin: Gott spricht zu den Menschen. Die ganze Zeit. Zu Menschen wie dir und mir, meint Walsch. Gott hat nicht aufgehört, sich zu offenbaren und mit uns in Kontakt zu sein. Wir müssen nur achtsam sein und das Gespräch mit Dem, der Ist, aufnehmen. Und ihm Fragen stellen. Denn kein Mensch und keine Religion sollte sich sicher sein, alles über Gott zu wissen. Obwohl Walsch ein spirituelles Netzwerk etabliert hat, will er keine neue Kirche gründen.
O-Ton: We talk people to stay inside of your church, stay inside of your religion. And to use your religion, to enhance and enlarge your experience of God. And to ask a very profound question
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Autorin: Er sagt: Bleib bei deiner Kirche und bei deiner Religion. Verleugne deinen Glauben nicht, Aber erweitere deine Erfahrungen von Gott,. Kann es nicht sein, dass wir etwas von Gott noch nicht verstehen? Und das dieses Verständnis die Welt verändern kann? Das diskutiert Walsch mit Muslimen, Juden, Buddhisten, Christen. Er hält die grundsätzliche Krise der Menschheit für eine spirituelle Krise. Daher kann auch nur eine neue Spiritualität helfen. In seinem Verständnis sind wir alle Gott, und Gott ist in allem.
O-Ton: Jemand tritt scheinbar wie aus dem Nichts in ihr Leben und sie fragen sich, was will der denn jetzt hier? Und plötzlich eines Tages ergibt alles einen Sinn und sie fragen sich, wie konnte ich je ohne denjenigen zurechtkommen .Das ist Gott.
Autorin: Walsch verkündet kein neues Evangelium, er bringt Erfahrungen auf den Punkt, die auch andere gemacht haben. Dabei erzählt er so unterhaltsam von seinen Gesprächen mit Gott, dass es Lust macht, es gleich auch zu versuchen.
Gespräche mit Gott
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