Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

23.04.07, 08-09 Uhr, Nils Hille

3 Fragen an Johanna Marx (Schauspielerin, Theater Dortmund)

Je mehr Freiheiten, desto besser. Wenn Johanna Marx im Schauspielhaus Dormund nur wenige Vorgaben für Ihre Rollen bekommt, dann klappt deren Darstellung ihrer Meinung nach am

besten. Das sehen auch andere so: Die Schauspielerin bekam jetzt den Förderpreis für junge Künstler in Dortmund. 3 Fragen an Johanna Marx: Wer hätte drei freie Wünsche verdient?

O-Ton:  "Jeder. Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, sich etwas wünschen zu dürfen."

Sprecher:  Wozu würdest das führen? Wären alle glücklicher?

O-Ton:  "Nee, es geht um das Wünschen an sich. Das man sich das Wünschen nicht verbietet und seine Wünsche ansteuert. Und ich glaube auch, dass man sich in gewisser Weise seine Wünsche auch, also wenn man dran festhält, erfüllen kann. Und ich glaube, jeder, der sich seine Wünsche erfüllt, der ist glücklich."

Sprecher:  "Welchen Moment deines Lebens würdest du gerne noch einmal erleben?"

O-Ton:  "Ich glaube, dass man sich ganz oft mit Banalitäten beschäftigt oder mit Sachen, die nicht wirklich sind. Wenn man von Leuten hört, die irgendwelche Schicksalsschläge hatten oder irgendwelche Krankheiten oder wenn jemand gestorben ist, dann wirft einen das auf das Wesentliche im Leben zurück. Und ich würde sagen, da müsste man sich öfters mal dran erinnern: Das Leben so wertzuschätzen."

Sprecher: Nils Hille


 

Audiobeitrag 3 Fragen an Johanna Marx (Schauspielerin, Theater Dortmund)


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