Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

28.03.07, 09-10 Uhr, Antje Borchers

Emmas Glück

O-Ton Film: „Ich sterbe!“ "Wir verbessern Ihre Lebensqualität." "Sie verbessern meine Lebensqualität... aber ich sterbe!"

Max erfährt vom Arzt, dass er nur noch ein paar Wochen zu leben hat, er hat Krebs. Er bucht eine Reise nach Mexiko und will seine letzten Tage in der Sonne in der Hängematte baumeln. Ach nein, lieber gleich sterben und mit einem Auto in den Tod rasen. Gesagt, getan. Max wacht im Paradies auf, im Paradies auf Erden: bei Emma auf einem einsamen Bauernhof. Emma ist eine junge Bäuerin, die Schweine züchtet und schlachtet. Emma weiß eine ganze Menge vom Tod.

O-Ton Film: „Schlimm ist nur die Angst vor dem Tod, nicht der Tod selber. – Woher willst du das wissen?“

Emma weiß es von den Schweinen. – Max bleibt und lernt Emmas Leben kennen. Er wird Emmas Glück, sie verlieben sich. Als Emma erfährt, dass Max sterbenskrank ist, bringt sie ihm eine Hängematte: In der Sonne baumeln kann er auch bei ihr im Sauerland.

Die Geschichte der Beiden wird in dem Film »Emmas Glück« erzählt, der gerade auf DVD raus gekommen ist. Er ist traurig und komisch zugleich. Und es ist gut, dass Max noch nicht gleich gestorben ist, für beide bewahrheitet sich nämlich eine uralte biblische Weisheit: Alles hat seine Zeit, geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit. Lachen hat seine Zeit, Weinen hat seine Zeit.
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Filmtipp:
Emmas Glück mit Jürgen Vogel und Jördis Triebel
März 2007

Sprecher: Michael Birgden

 

Audiobeitrag Emmas Glück


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