Der evangelische Rundfunkbeauftragte beim WDR

14.03.07, 17-18 Uhr, Silke John

Perspektive Hoffnung

Die Jugend heutzutage hat keine Perspektive. Das weiß schließlich jeder. Steht ja auch in jeder Zeitung. Wir leben ein Leben ohne jegliche Orientierung und Perspektive.

Das wird jedenfalls allzu oft in Zeitschriften und klugen Diskussionsrunden beklagt.

Und da Gott als Alternative anpreisen?

Ein Philosoph mit Namen Pascal hat sich einmal folgendes überlegt:
Er sagt: Er weiß nicht genau, ob es einen Gott gibt, oder nicht.
Wenn man aber lebt, als ob es einen Gott gäbe, als ob es wahr sei, wovon die Kirchen reden,
und wenn man dann stirbt, und steht auf einmal vor diesem Gott, dann  kann man sagen: „Siehe, ich habe mein Leben gut gelebt.“
Wenn man aber stirbt und es stellt sich heraus, das es doch keinen Gott gibt, ist es letztendlich egal, wie man gelebt hat.
Deswegen – und das ist Pascals Schlussfolgerung – ist  es sinnvoller, so zu leben, als ob es einen Gott gibt.

Das finde ich überzeugend. Ich jedenfalls lebe mein Leben so, als ob es Gott gibt.

Audiobeitrag Perspektive Hoffnung


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