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Was man braucht
Dennis hat sein erstes Auto. Genauer: er hat es gehabt. Eine zehn Jahre alte Mühle, aber insgesamt gut in Schuss,
und genau das Richtige für den frisch gebackenen Führerscheininhaber. Und dann: Zahnriemen gerissen, vier Ventile dahin, Motor aus, Feierabend.
Knapp sechs Monate Autobesitzer zu sein hat Dennis über zweitausend Euro gekostet. Das war alles, was er hatte. So ein Riesenpech ist zum Heulen. Und das Schlimmste: Vermutlich hätte man ja vor einem halben Jahr mal überlegen müssen, ob es wirklich schlau ist, die ganze Kohle für einen teuren Gebrauchtgegenstand raus zu werfen und dann nichts, gar nichts mehr im Rücken zu haben für den Fall, dass mal was kaputt geht. Aber da zählte natürlich nur: Ich will ein eigenes Auto haben.
Jesus hat mal dazu aufgefordert, sich die Lilien auf dem Feld anzusehen: Sie spinnen und sie weben nicht und sind doch mindestens so prächtig gekleidet wie der reiche König Salomo. Da heißt natürlich nicht, dass sich im Leben alles von selbst ergibt. Was Jesus behauptet, ist: Um die wirklich wichtigen Dinge musst du dich nicht allzu sehr sorgen. Das heißt dann aber wiederum auch: Was ist denn wirklich wichtig, und was brauche ich denn wirklich? Diese Frage ist alles andere als altmodisch oder nebensächlich. Denn sie gar nicht oder zu spät zu stellen, kann ganz schön teuer werden.
Sprecherin : Christiane Birgden
Was man braucht
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