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4 Fragen an David Bösch (Theaterregisseur)
Er kommt richtig gut an. David Bösch ist zwar erst 28, arbeitet aber schon länger sehr erfolgreich als Theaterregisseur.
Bei den Salzburger Festspielen gabs dieses Jahr auch noch den Nachwuchspreis. Gerade inszeniert David wieder am Schauspiel Essen. 4 Fragen an David Bösch. Gibt es für dich einen heiligen Ort?
O-Ton: Also für mich ist es der Proberaum, weil das ist ein Raum, an dem ich mich extrem wohl fühle und den ich auch extrem schützen möchte. In dem ich mich meistens auch, wenn man Durchläufe macht, relativ geschützt fühle und frei fühle. So frei wie selten an anderen Orten da draußen.
Sprecher: Was passiert dort mit dir als Regisseur?
O-Ton: Man trifft sich da mit den Schauspielern und den anderen Beteiligten und probiert halt aus, was funktionieren kann. Und im Prinzip versucht man eine Welt zu kreieren. Zu gucken, was in dieser Welt möglich ist und was nicht möglich ist. Und das ist ein ganz spannender, schwieriger, schöner Vorgang.
Sprecher: Wann geht es dir einfach richtig gut?
O-Ton: Wenn eine richtig gute Probe war. Also wenn man so richtig das Gefühl hat, das ist okay, da geht man jetzt auf dem richtigen Weg. Wenn es gelingt. Wenn man merkt, man zündend bei jemandem eine Begeisterung an und es hat eine Auswirkung auf den Schauspieler und auf den Zuschauer später. Dann geht es mir gut.
Sprecher: An wen sollten wir uns mal wieder erinnern?
O-Ton: An die Familie vielleicht immer mal wieder. Dass es eigentlich Menschen gibt, die uns von Geburt an begleiten. Dass es Menschen gibt, zu denen man gehört, egal was passiert.
Sprecher: Nils Hille
4 Fragen an David Bösch (Theaterregisseur)
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