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Das Wunder von Lengende
Am 24. Oktober 1963 ereignete sich in Lengede bei Salzgitter eine Katastrophe: Das Wasser eines Klärteiches brach in den Schacht einer Eisenerzgrube ein und
überraschte 129 Bergleute. 79 von ihnen konnten sich nach wenigen Stunden selbst befreien, weitere drei Männer wurden nach sieben Tagen gerettet. Danach wollte man die Hilfsaktion einstellen, für die restlichen Verschütteten gab es keine Chance mehr. Die Trauerfeier wurde schon vorbereitet, da machte man noch einen letzten Versuch. Und tatsächlich: Mehr als eine Woche nach dem Unglück hörte man die Klopfzeichen von 11 Überlebenden. Die Bergungsarbeiten waren schwierig, aber nach insgesamt zwei Wochen in Kälte und völliger Dunkelheit wurden die Männer gerettet. Daraufhin sprachen alle nur noch vom "Wunder von Lengede".
Wunder in dieser Größenordnung gibt es selten. Aber auch in meinem Leben gibt es Dinge, mit denen ich gerechnet habe: erlebt. Aber mir fallen doch einige Sachen ein, die so etwas wie Wunder sind: Ein Freund, der nichts mehr mit mir zu tun haben wollte, ruft plötzlich wieder an. Ich bekomme eine Ausbildungsstelle, obwohl die Chancen total schlecht waren. Vielleicht gibt es ja noch mehr Wunder in meinem Leben. Momente, die irgendwie überirdisch sind. Momente in denen Gott seine Hände im Spiel hat. Ich will die Augen offen halten.
Sprecherin: Christiane Birgden
Das Wunder von Lengende
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