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Who says you can´t go home
Bestimmt kennen Sie das: Sie hören im Auto Musik. Und plötzlich geht das Kino im Kopf los. Ich hatte das kürzlich bei einem Stück von Bon Jovi. Für wen er das singt, weiß ich
Aber mir fiel ein Typ ein, ich nenn ihn mal Micha , auf den das Lied total passt.
[Ab hier Musik im Hintergrund leise einblenden, overvoicen] I spent 20 years trying to get out of this place I was lookin' for something I couldn't replace I was runnin' away from the only thing I've ever known And like a blind dog without a bone I was a gypsyu lost in the twilight zone
Übersetzung für´s overvoicen Ich hab 20 Jahre lang versucht, hier raus zu kommen Ich hab etwas gesucht, was ich nicht ersetzen konnte Ich bin weggelaufen vor dem Einzigen, was ich kannte Und wie ein blinder Hund ohne Knochen lief ich als Vagabund durch die Dämmerung
Micha ist von zuhause abgehauen, weil ihm alles zu eng und zu langweilig war. Seine Familie, sein Dorf - immer war alles geregelt und das ging ihm schwer auf den Geist. Nix wie weg, dachte er sich und ließ sich von seinem Vater auszahlen. Der gab ihm auch seinen Anteil an dem Erbe und sah schweigend hinter ihm her, bis Micha am Horizont verschwunden war.
In der Stadt haute Micha das Geld auf den Kopf. Zusammen mit Leuten, die er für seine Freunde hielt. Aber als das Geld alle war, war es auch mit den Freunden vorbei. Dann lebte Micha eine Zeit lang vom Schnorren. Bis er einen Job bei einem Bauern fand. Das war hart. Er musste draußen schlafen und bekam noch nicht mal den Schweinefraß, als er Hunger hatte. Irgendwann war Micha an dem Punkt, wo nichts mehr ging. Er wollte nur noch nach Hause. Wie ein kleines Kind. Aber als Kind konnte er da nicht mehr ankommen das hatte er sich verspielt, dachte er. Vielleicht würde sein Vater ihn ja noch als Arbeiter nehmen. Auch das wäre immer noch besser, als bei den Schweinen sitzen zu bleiben. Und so er zog wieder los. Jetzt in die andere Richtung, mit der Frage im Kopf: Wer sagt eigentlich, dass du nicht nach Hause gehn´ kannst?
Refrain (laut, overvoicen Who says you can't go home There's only one place that call me one of their own Just a hometown boy, born a rolling-stone, who says you can't go home Who says you can't go back, been around all around the world and that's a matter of fact There's only one place left I want to go, who says you can't go home It's alright, it's alright, it's alright, it's alright...
Wer sagt, dass du nicht nach Hause kommen kannst Es gibt nur einen Ort, wo sie dich einen der Ihren nennen Wer sagt, dass du nicht zurückkehren kannst, wenn du überall in der welt umhergezogen bist Es gibt nur einen einzigen Platz, wo ich hingehen will. wer sagt, dass du nicht nach Hause gehen kannst. Das ist schon in Ordnung so ....
Erzählung: Als er sein Elternhaus in der Ferne sah, überlegte er sich, was er seinem Vater eigentlich sagen wollte. Dass er Fehler gemacht hatte? Dass das ganze Geld weg war? Dass er einfach keine Kraft mehr hatte, um gegen Kälte und Hunger anzukämpfen? ...Eine kleine Beichte voller Reue sollte es werden, doch dazu kam es nicht. Sein Vater sah ihn , lief ihm entgegen und fiel ihm glücklich um den Hals. Dass Micha es nicht mehr wert sei, sein Sohn zu sein, wollte er nicht hören. Für ihn war er immer sein Sohn geblieben. Selbst an dem Tag, als Micha sein Erbe verlangte und los zog. Doch das war jetzt alles Geschichte. Und damit Micha ihm auch glaubte, steckte der Vater ihm seinen eigenen Siegelring an und holte ihm seinen besten Anzug aus dem Schrank. Dann wurde gefeiert.
Eine Geschichte, die wie die von Micha anfängt, kennen Sie bestimmt. Aber solch ein glückliches Ende für jemanden, der in der Gosse gelandet ist, gibt es nicht so oft. Jesus hat dieses Gleichnis mit Happy End erzählt. Weil bei Gott die Haustür immer offen steht. Weil es Vätern gut tut, ihren verlorenen Söhnen ein Stück entgegen zu kommen. Und den Söhnen , dass sie erkennen, wie wertvoll ein Elternhaus sein kann.
Musik: I've been there, done that, I ain't looking that It's been a long long road Feels like I've never left, that's how the story goes It doesn't matter where you are, doesn't matter where you go If it's a million miles aways or just a mile up the road Take it in, take it with you when you go, who says you can't go home
Übersetzung
Ich war hier und dort und sah nicht, dass es eine lange, lange Straße war Es fühlte sich an, als sei ich nie weg gewesen so geht die Geschichte es ist völlig egal wo du bist oder wohin du gehst ob du eine Million Meilen weg bist oder mal eben ein Stück die Straße hoch Nimm es in dich auf, nimm es mit dir, wenn du gehst: Wer sagt, dass du nicht nach Hause gehen kannst?
Who says you can´t go home
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