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4 Fragen an Mascha Kurtz
Egal ob zehn, zwölf oder noch mehr Stunden im Zug, per Flugzeug reist Mascha Kurtz nicht! Die Autorin der Erzählungen Räuber & Gendarm fährt nach Lesungen in Deutschland
tapfer mit der Bahn nach Hause. Und das liegt in der Schweiz! 4 Fragen
Mascha Kurtz: Was ist dein liebster Besitz und an wen würdest du ihn verschenken?
O-TON: Ich hänge nicht sehr an Gegenständen. Ich kann mich sehr leicht trennen von Sachen und werfe die dann auch weg. Ich bin kein Erinnerungsstückesammler oder so. Also, mein liebstes Stück, das ist mein kleiner Sohn. Der ist natürlich nicht mein Besitz, aber den würde ich natürlich auch nie herschenken.
Sprecher: In wen würdest du dich gerne hineinversetzen?
O-TON: Ich würde mich gerne mal in einen Politiker reinversetzen, weil ich einfach oft nicht nachvollziehen kann wie diese Menschen denken und ich oft das Gefühl habe, dass diese Leute in einer völlig anderen Welt leben als ich. Und es wäre vielleicht mal ganz interessant die Seiten zu tauschen. Aber das wird nie passieren.
Sprecher: Welchen Moment deines Lebens würdest du gerne noch einmal erleben?
O-TON: Ich würde gerne die Geburt meines Sohnes noch einmal erleben, weil man so schnell vergisst. Und ich oft dran denke aber gar nicht mehr richtig nachvollziehen kann, was da eigentlich passiert ist. Und deshalb würde ich das gerne noch einmal wiederholen, was nicht heißen soll, dass ich ein zweites Kind wollte.
Sprecher: Was sollte sich dringend mal ändern?
O-TON: Ich glaube, dass die Ausrichtung auf materiellen Wohlstand oft dazu führt, dass die Leute die wirklich wichtigen Sachen aus dem Auge verlieren und nur noch dran denken wie es ihnen materiell besser gehen könnte. Und das sollte sich vielleicht ändern. Das die Leute besser zu sich selber sind und zu den Leuten um sich herum.
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