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Fußball in der Kirche - Kickoff 2006
Zweimal werden wir noch wach - heißa, dann beginnt die Fußball-WM. 32 Mannschaften aus allen Erdteilen kämpfen um den WM-Pokal.
Millionen von Zuschauern werden die Spiele in den Stadien, am Fernseher, im Freundeskreis oder auf großen Übertragungsplätzen mitverfolgen.
Wer das kollektive Fußball-Erlebnis der anderen Art haben möchte, der kann auch in die Kirche gehen. Kickoff2006 lautet die Devise. In den kommenden Wochen verwandeln sich über 1.000 Kirchengemeinden im gesamten Bundesgebiet in Fußball-Stadien. Auf Großbildleinwänden zeigen sie die Spiele der Deutschen Elf und der Finalrunden. Auch die Freie evangelische Gemeinde in Bochum-Landendreer ist in der Vorrunde mit dabei. Sie lädt Menschen aus ihrem Stadtteil zum Mitjubeln, Mitzittern und zum Mitgenießen ein. Eine Kirche? Ja. Was Gott mit Fußball zu tun hat, erklärt Pastor Thomas Finis. O-Ton Thomas Finis: Also, zunächst mal denke ich, dass Gott uns Menschen einfach unheimlich viel Möglichkeiten gibt, dass wir wirklich ehm Freude an Dingen haben können. Er gibt uns Fußball, damit wir daran Spaß haben, damit wir zusammen sind, damit wir etwas zusammen machen können. Gott gibt uns Leben. Gott will nicht, das wir geistlich verkrampft sind und immer nur auf bestimmte Dinge gucken, sondern er gibt uns eine ganze Bandbreite an Dingen, an denen wir uns freuen können. Und so regiert König Fußball in den kommenden Wochen auch in der Freien evangelischen Gemeinde Bochum-Langendreer. Für den zweiten WM-Sonntag ist ein besonderer Gottesdienst geplant. Zu den Spielen ziehen in das Gemeindehaus Bierzeltgarnituren ein, es gibt gegrillte Würstchen und Erfrischungen. Und natürlich die Spiele auf Großbildleinwand.
Im Vorprogramm berichten weltberühmte Fußballer aus ihrem Leben als Christen. Z.B. die Brasilianer Jorginio, Zé Roberto, Edmilson oder Lucio, Weltmeister des Jahres 2002 und Teilnehmer der diesjährigen WM .
O-Ton Lucio: Ich ging in meinem Leben schon durch Momente, in denen ich alles hatte. Erfolg, Ruhm, Geld, ein Haus und ein Auto. Aber ich hatte auch Moment der Einsamkeit und der familiären Probleme. Es war Jesus, der mir und meiner Familie half und eine neue Chance gab. Ohne Jesus wirst Du feststellen, selbst wenn du alles hast - du hast gar nichts.
Christlicher Glaube und Fußball die brasilianischen Nationalspieler schlagen die Brücke. Kirche und Fußball warum sollte da die Brücke geschlagen werden, Pastor Thomas Finis?
O-Ton Thomas Finis: ... das ist ja unser Anliegen als Gemeinde, immer wieder Leuten zu helfen, so eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu bekommen und auch zu leben. Und da wollen wir auch immer wieder Hilfe bieten und da wollen wir auch einladen. Das ist eben eine gute Möglichkeit, mit den Fußballspielern, die von ihrem Leben mit Jesus erzählen, Menschen darauf aufmerksam zu machen, Menschen an der Stelle auch zu helfen
Fußball in der Kirche - Kickoff 2006
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