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4 Fragen an ... Diane Weigmann
Sprecher: Mit 15 gründete sie mit ihren Freundinnen eine eigene Band, die Lemonbabies. Doch das ist für Diane Weigmann nun schon länger Musikgeschichte.
Sie macht jetzt solo ihren eigenen Sound. Und das ist schön leichte und sehr warme Popmusik. 4 Fragen an Diane: Wann geht es dir einfach richtig gut?
O-TON: Wenn ich mit lieben Menschen, die ich als meine Freunde bezeichne, unterwegs bin, kreativ sein kann, meinen Tagesrhythmus selber bestimmen kann und Musik machen darf.
Sprecher: Wovor hast du Angst?
O-TON: Größte Urangst wäre keine Freunde zu haben. Und da ich gerade in dem Miteinander mit anderen Menschen das Wichtigste und Beste bekomme und mich da am schönsten aufgehoben fühle, wäre das wahrscheinlich die schlimmste Basis, die man mir nehmen könnte.
Sprecher: An wen oder was glaubst du?
O-TON: Ich glaub an Menschen, an Charakter, an Liebe, extrem. Ich glaube ganz doll an Netzwerke. Wenn du Menschen hast, mit denen du gut arbeiten und gut kommunizieren und agieren kannst, nutze diese. Versuche auch immer all das zurückzugeben, was du selber von jemanden bekommst. Und natürlich dann übergreifend auch irgendwie an Gott, weil irgendwoher müssen bestimmte Sachen kommen.
Sprecher: Woran sollten wir uns öfters erinnern?
O-TON: Daran, wie verdammt gut es uns geht. Weil wir in einem Land leben, in dem selbst Sozialhilfeempfänger es noch immer viel, viel, viel besser haben, als viele andere Menschen auf der ganzen Welt. Weil wir in einer Gemeinschaft leben, in der die großen Werte in meinen Augen auch immer noch richtig liegen. Wir sollten auf jeden Fall lernen, dass Ganze im richtigen Blickfeld zu sehen. Und das finde ich ziemlich wichtig, also dass man die Relationen nicht verliert.
Sprecher: Nils Hille
4 Fragen an ... Diane Weigmann
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